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Projektvorstellung Klimawandel und Gesundheit: Bildungsmodule für die Jugendarbeit (KlimaBild)

In Zusammenarbeit mir dem Bayerischen Jugendring (BJR) haben wir im Herbst 2021 ein gemeinsames Projekt KlimaBild ins Leben gerufen. Ziel ist es, Bildungs- und Sensibilisierungsmodule rund um die Themen Klimawandel und Gesundheit zu erstellen und in der Kinder- und Jugendarbeit zu eetablieren. Hier finden Sie unseren ersten Newsletter zum Dowload.

Lesenswert ist auch der erste Blogartikel, der im November von KlimaBild veröffentlicht wurde. Bei Interesse klicken Sie hier


CoverVR

Mitarbeit am Versorgungs-Report: Klima und Gesundheit

Wir beschäftigen uns in Kapitel 7 des Versorgungs-Reports mit dem Thema „Hitzebelastung im Arbeitssetting: die Sicht der Arbeitsmedizin“. Darin erläutern wir unter anderem den Zusammenhang verschiedener Risikofaktoren, wie bspw. Schutzkleidung oder Vorerkrankungen, und der individuellen Hitzebelastung. Im Rahmen des Themenblocks „Arbeitsmedizinische Prävention“ zeigen wir konkrete Handlungoptionen auf, die die Hitzebelastung am Arbeitsplatz reduzieren können. Bei Interesse können Sie sich hier den kompletten Versorgungs-Report oder nur einzelne Kapitel herunterladen.


Virtueller Workshop zum Thema "Kommunale Hitzeaktionsläne: Austausch und Vernetzung" des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Der virtuelle Workshop zu kommunalen Hitzeaktionsplänen wird am 7. Oktober 2021 zwischen 13:00 und 16:30 Uhr stattfinden. Wir beteiligen uns daran mit einem Beitrag über die Kommunikationswege zu Risikogruppen und Gesundheitsberufen.


Neue Veröffentlichung: COVID-19 and heat waves: New challenges for healthcare systems

Auch im kommenden Sommer 2021 werden das gleichzeitige Auftreten von Hitzewellen und der COVID-19-Pandemie eine Herausforderung für unser Gesundheitssystem darstellen. Einige bestehende Empfehlungen zum Gesundheitsschutz von medizinischem Personal bei Hitze stehen im Widerspruch zu Empfehlungen zum persönlichen Infektionsschutz vor COVID-19. Dieses narrative Review gibt einen vorläufigen Überblick über mögliche Strategien, um diese Unklarheiten zu beseitigen. Die bestehenden Maßnahmen zum persönlichen Hitzeschutz müssen um die Aspekte des Infektionsschutzes erweitert werden, um in Zukunft medizinisches Personal vor beiden Gefahren schützen zu können.


Die Präsentation des diesjährigen Webinars "Hitzeprävention in der Unterstützung älterer Menschen" ist ab sofort zum Herunterladen verfügbar:

pdf-256_32_35904Präsentation des Webinars: Hitzeprävention in der Unterstützung älterer Menschen


NEUE Informationsbroschüren und Infoposter

Ab April 2021 gibt es auf unserer Webseite neue Informationsbroschüren inklusive Infoposter mit Tipps zu Infektionsschutzmaßnahmen bei Hitze. Je nachdem, ob Sie Beschäftigte in Gesundheitsberufen, eine Person über 65 Jahre oder ein pflegende/r Angehörige/r sind, gibt es für Sie hier eine individuell zugeschnittene Broschüre inklusive Poster zum Herunterladen. Speziell für Beschäftigte in Gesundheitsberufen sind auch übersetzte Informationsbroschüren in Englisch, Polnisch, Türkisch und Russisch zum Herunterladen verfügbar. 


Neue Broschüre der deutschen Seniorenliga und des Deutschen Wetterdienstes

In Zusammenarbeit haben die deutsche Seniorenliga und der deutsche Wetterdienst eine neue Broschüre zum Thema Wetter und Gesundheit herausgebracht. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Wetter und Klima auf die Gesundheit und mit den damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Die Broschüre können Sie unter folgendem Link herunterladen oder bis zu zwei Exemplare online bestellen: https://www.deutsche-seniorenliga.de/infomaterial.html


Ergänzung um Informationsmaterialien des Robert-Bosch-Krankenhauses

Unsere Kollegen der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart entwickeln ebenso Informationsmaterialien zum Thema Hitze und Gesundheit. Freundlicherweise haben Sie uns diese zukommen lassen, sodass wir sie gerne mit auf unsere Homepage aufnehmen. Sie dienen als Zusatz und als Ergänzung unserer bisherigen Materialien.


pdf-256_32_35904Newsletter 2021: Klimawandel und Gesundheit - was Sie und uns erwartet


Beitrag in CAREkonkretHitzemaßnahmenplan für Pflegeheime - Teil II

Wie lässt sich die Gesundheit vor Hitze schützen, wenn gleichzeitig Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssen? Diese Frage ist insbesondere für Pflegekräfte und weitere Beschäftigte der Gesundheitsversorgung relevant.

Aufgrund vieler offener Fragen sowohl von Risikogruppen als auch von Pflege- und Gesundheitsberufen fördert das Bundesumweltministerium (BMU) seit Juni 2020 die Entwicklung von Informationsmaterialien, die sich mit Hitze- bei gleichzeitigem Infektionsschutz beschäftigen. Diese können zu Bildungs- und Informationszwecken eingesetzt und vervielfältigt werden.

Zusätzlich wurde eine Onlinumfrage für Pflegekräfte, PflegehelferInnen in Pflegeheimen, Krankenhäsuern und ambulanten Diensten durchgeführt, um die Doppelbelastung durch Hitze und Covid-19 deutlich zu machen. Ziel ist, auf Basis der Ergebnisse Lösungen zu erarbeiten.

Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf die Veröffentlichung in der Zeitschrift CAREkonkret: Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (Ausgabe 35/36).


Beitrag in CAREkonkret: Hitzemaßnahmen für Pflegeheime - Teil I

Gemeinsam mit stationären Altenpflegeeinrichtungen aus München hat das Institut und die Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am Klinikum der LMU München einen Hitzemaßnahmenplan für die stationäre Altenpflege erarbeitet.

Auf Basis einer Bedarfserhebung in den Einrichtungen, einer im Sommer 2019 durchgeführten Pilotphase, anschließender Evaluierung und Überarbeitung ist das Ergebnis nun seit Juni hier veröffentlicht. Das Ziel des Maßnahmenplans ist es, alle Mitarbeitenden stationärer Pflegeeinrichtungen anzusprechen. Vernetzung und Kommunikation zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsprobleme, auch mit externen Gruppen, sind dabei wichtige Punkte.

Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf die Veröffentlichung in der Zeitschrift CAREkonkret: Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (Ausgabe 33/34).


Pressemitteilung - Hitzemaßnahmenplan für stationäre Einrichtungen der Altenpflege

Wie erkenne ich, wenn Bewohner besonders durch Hitze gefährdet sind? Was muss ich bei der Medikamentengabe an heißen Tagen beachten? Wie kann man Mitarbeitende für den Hitzeschutz sensibilisieren? Antworten auf diese Fragen gibt ein neuer Hitzemaßnahmenplan für stationäre Einrichtungen der Altenpflege. Diesen hat das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am LMU Klinikum mit Unterstützung des Instituts für Didaktik und Ausbildungsforschung – in engem Austausch mit Münchner Pflegeeinrichtungen – entwickelt. Ab sofort steht er hier online für alle Interessenten zum Download bereit.


KLUG-Webinar: Covid-19 und Klimawandel bedingte Hitzeperioden - eine Herausforderung für das Gesundheitssystem

Am 4. Juni 2020 hielten PD. Dr. Stephan Böse-O'Reilly und Hanna Mertes einen Vortrag im Rahmen der KLUG-Webinarreihe zum Thema Hitze und Covid-19. Hier finden Sie das Video dazu.


Beitrag in UMID (Umwelt und Mensch - Informationsdienst): Umweltgerechtigkeit im Handlungsfeld Klimawandel, Hitze und Gesundheit

Hanna Mertes, Stephan Böse-O'Reilly und Julia Schoierer haben einen Beitrag zum Thema "Umweltgerechtigkeit im Handlungsfeld Klimawandel, Hitze und Gesundheit" in der Zeitschrift UMID verfasst. Diese Zeitschrift wird gemeinsam vom Bundesamt für Strahlenschutz, dem Bundesinstitut für Risikobewertung, dem Robert Koch-Institut und dem Umweltbundesamt herausgegeben.

Wie der aktuelle Monitoringbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel zeigt, hat sich die mittlere Temperatur in Deutschland bereits um 1,5 °C seit der vorindustriellen Zeit erhöht. Die Erwärmung ist stärker als im globalen Mittel (ca. 1 °C). Handlungsempfehlungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor Hitze verdeutlichen, dass in Deutschland Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden müssen. Bestimmte individuelle/demographische, gesundheitliche, umweltbedingte und sozioökonomische Charakteristika begünstigen das Auftreten hitzebedingter Gesundheitsprobleme. Dabei ist der sozioökonomische Status mit einer Vielzahl von Risikofaktoren für hitzebedingte Gesundheitsprobleme assoziiert, sodass die Exposition und Vulnerabilität gegenüber Hitze auch eine soziale Frage darstellt.


Beitrag in kinderkrankenschwesterWie wird die Kindergesundheit durch Hitze, Luftschadstoffe und UV-Strahlung beeinflusst?

Der Klimawandel und die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels sind derzeit in aller Munde. Kinder reagieren besonders vulnerabel auf Umweltbelastungen, weil die körperlichen Entwicklungsstufen noch nicht abgeschlossen sind und der Organismus daher besonders sensibel auf äußere Einflüsse reagiert. Hanna Mertes, MPH, und Dr. med. Thomas Lob-Corzilius beleuchten in ihrem Beitrag die besondere Belastung der Kinder durch Hitze, die Bedeutung der Prävention hitzebedingter Gesundheitsprobleme, Tipps für Hitzewellen/Alltag sowie die gesundheitlichen Folgen von Ozon, Feinstaub, Pollenallergenen und der UV-Strahlung.

Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf die Erstveröffentlichung in der Zeitschrift kinderkrankenschwester (39. Jg. (2020) Nr. 6)


Umwelt im Unterricht: Klimawandel - Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit und Vorsorge

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit veröffentlichte am 13.12.2019 einen Artikel zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Wie hängen Klimaveränderungen und Gesundheit zusammen?
  • Wie schwerwiegend sind die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels?
  • Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Gesundheit? (Hitzebelastung, Extremwetterereignisse, Asthma und Allergien, Ausbreitung von Infektionskrankheiten, Belastung natürlicher Gewässer, Luftschadstoffe, UV-Strahlung)
  • Anpassungsmaßnahmen und Prävention
  • Was kann ich selbst tun?

The Lancet Countdown: Policy Brief für Deutschland

Der Policy Brief für Deutschland wurde von der Bundesärztekammer, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrum München, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Hertie School unterstützt. Relevante Forschungsdaten, Berichte und Grundsatzdokumente wurden von Dr. Hans-Guido Mücke vom Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt.


The Lancet Countdown: Report 2019 - ensuring the health of a child born today is not defined by a changing climate

"Der Klimawandel schädigt bereits heute die Gesundheit vieler Menschen, insbesondere die von Kindern. Bei einem Weiterwirtschaften wie bisher "wird das Leben jedes heute geborenen Kindes tiefgreifend vom Klimawandel beeinträchtigt werden", berichtet das Konsortium The Lancet Countdown, zu dem rund 100 Experten gehören.

Einen halben Monat vor der UN-Klimakonferenz in Madrid bilanzieren die Experten im Fachjournal "The Lancet" die aktuellen und künftigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Gehe der CO2-Ausstoß weiter wie bisher, werde ein derzeit geborenes Kind an seinem 71. Geburtstag im Schnitt in einer um 4 Grad wärmeren Welt leben. Die Forscher kommen aus 35 Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Universitäten." [tagesschau:, 14.11.2019: "Studie zum Klimawandel - Kinder leiden am meisten"]


Beitrag in der Abendzeitung: "Allergien werden zunehmen"

Am 15. November veröffentlichte die Abendzeitung München ein Interview mit PD. Dr. med. Stephan Böse-O'Reilly: "Werden die gesundheitlichen Probleme durch den Klimawandel wirklich so drastisch ausfallen?"

Der Münchener Kinder- und Jugendarzt beschreibt hierin die Folgen des Klimawandels, was sich ändern wird und was der Einzelne dagegen tun kann.


Bayerische Staatszeitung: "Für kleine Patienten wird der Klimawandel stressig"

Am 4. Oktober 2019 veröffentlichte die Bayerische Staatszeitung einen Artikel über unsere Aufklärungskampagne speziell für Kinder- und Jugendärzte in Großstädten.

Kinder gelten - neben Alten, Kranken und Schwangeren - als eine spezielle Risikogruppe für Umweltbelastungen und sind besonders verwundbar. 900 Kinder- und Jugendärzte wurden darum im Rahmen des Projekts darüber aufgeklärt, wie sich der Klimawandel auf ihre kleinen Patienten auswirkt. In jeweils fünfzehnstündigen Fortbildungen hörten sie Vorträge zum Thema Allergene und Asthma, zu Sommerhitze und UV-Strahlung, zu Zeckenbissen und psychischen Folgen von Umweltkatastrophen und Überschwemmungen.

Richtigstellung: Linda Avena beschrieb in ihrem Vortrag die Entstehung des "weißen Blocks" auf der Großdemonstration zum Erhalt des Hambacher Forsts. Sie selbst war dort nicht beteiligt.


Zwei neue Veröffentlichungen auf medscape

Medscape ist die weltweit führende Online-Plattform für Ärzte und Gesundheitsexperten. Medscape bietet aktuelle medizinische Nachrichten und Experten-Meinungen, wichtige Informationen zu Medikamenten und Krankheiten sowie relevante medizinische Fortbildungen.

Am 18. September 2019 veröffentlichte medscape in der Rubrik Nachrichten & Meinungen zwei Artikel aus unserer Arbeitsgruppe über den Klimawandel, seine Auswirkungen und wie Ärzte darauf reagieren sollten:


Veranstaltungseinladung zur Abschlussveranstaltung "Gesundheit im Klimawandel - Klimasprechstunde"

Schon das Jahr 2018 stand mit seinem außerordentlich frühen und heißen Sommer unter dem Zeichen des Klimawandels. Seitdem ist viel passiert. Auch auf Seiten der Ärzteschaft. Der 122. Deutsche Ärztetag stuft den Klimawandel als eine der zentralen Gesundheitsfragen des 21. Jahrhunderts ein.

Wie der Klimawandel unsere Gesundheit beeinflusst, und sie auch gefährdet – damit beschäftigt sich das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am Klinikum der Universität München seit 2016. Stichworte hierbei sind: Allergien, Infektionskrankheiten, lufthygienische Belastungen, UV-Strahlen, extremes Wetter (z. B. Hitze, Niederschläge)

Die vom Klinikum München entwickelte Fortbildung Gesundheitliche Folgen des Klimawandels widmet sich all dem. So steht auch der 16. September 2019 unter diesem Motto.

Die ärztliche Fortbildung Gesundheit im Wandel – Klimasprechstunde gibt Überblick und Update zu Klimawandel und Gesundheit.

Die Fortbildung wird bis September 2019 vom Bundesumweltministerium gefördert. Der 16. September bildet damit auch den Abschluss eines erfolgreichen Projektes im Gesundheitsbereich.


Editorial: Erderwärmung - ein Blick auf Deutschland

Prof. Dr. med. Dennis Nowak - Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin - hat ein Editorial zu der Erderwärmung in Deutschland verfasst, welches im Deutschen Ärzteblattveröffentlicht wurde.

" [...] Aus politischer Sicht ist der Klimawandel ein möglicher Grund für neue internationale Konflikte, Kriege und Migration. Er wirkt als Verstärker bereits vorhandener Gesundheitsrisiken wie Armut, Hunger und Unterernährung, mangelnde Bildung, Flucht und Vertreibung. Am schlimmsten wird es vermutlich Menschen in Ländern des globalen Südens mit niedrigem und mittlerem Einkommen treffen, die selbst am wenigsten mit ihren Treibhausgasemissionen zur Erderwärmung beitragen und die nicht in der Lage sind, Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren. Allerdings werden wir eine Erderwärmung auch in unseren Breiten
spüren und sie wird auch unsere Patienten betreffen.

Und so ist es folgerichtig, dass sich das Deutsche Ärzteblatt in seiner aktuellen Ausgabe erstmals ausgewählten Aspekten einer Temperaturerhöhung in Deutschland widmet (2–4). [...]"


Pressemitteilung: Ältere Menschen und Hitze: Gut durch die heißen Tage

Wie wirkt sich der Klimawandel auf ältere Menschen aus? Wie kann man diese vor Hitze schützen? Wie können sich Pflegeheime auf Hitzewellen vorbereiten? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich derzeit Ärzte und Wissenschaftler des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin sowie des Instituts für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Universität München in einem zweijährigen Projekt. Weil durch den Klimawandel auch in Deutschland immer mehr Hitzewellen zu beobachten sind, arbeiten sie an einem sogenannten Hitzeaktionsplan für die stationäre Pflege, der später bundesweit umgesetzt werden soll. Zudem hat das Team bereits Schulungsmaterialien für Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und weitere Multiplikatoren zu hitzeassoziierten Gesundheitsproblemen entwickelt und stellt diese kostenfrei zum Download zur Verfügung.


Beitrag im Bayerischen Rundfunk: Birgit Wershofen als Pflegeexpertin im TV

Aufgrund der Hitze in den letzten Wochen und der hohen Präsenz des Klimawandels wurde Birgit Wershofen als Pflegewissenschaftlerin vom Bayerischen Rundfunk in die Abendschau und in die Rundschau eingeladen.

  • Abendschau: Was bei Hitze wirklich hilft; 24.06.2019: Es wird heiß im Freistaat. Hoch "Ulla" beschert Bayern Temperaturen bis zu 40 Grad. Die für Juni ungewöhnlich hohen Temperaturen bergen ein vielfach unterschätztes Gesundheitsrisiko. Was bringt Abhilfe, was nicht? Wir sprechen mit einer Expertin.
  • Rundschau extra: Hitzerekord im Juni; 26.06.2019: Gesundheitsgefahren: Am meisten leiden Senioren

Neue Publikation: Fortbildungsangebote zu Klimawandel, Hitze und Gesundheit für medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte in der ambulanten Versorgung

Unsere neue Publikation kann über uns bezogen werden - wenden Sie sich einfach persönlich an uns.
PubMed-Link zum Artikel


Hitzeschulung

Die Hitzesommer häufen sich. Viele Senioren haben in den Sommermonaten zu kämpfen. Umso wichtiger ist eine Hitzschulung für Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund haben das Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Mittel zur Entwicklung einer Schulung hinsichtlich hitzeassoziierter Gesundheitsprobleme bereitgestellt. Wir vom Insitut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin übernehmen gemeinsam mit dem Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin die Durchführung der Schulung.

Die Schulung richtet sich an Pflegefachkräfte in Aus-/Fort- oder Weiterbildung. Im Fokus steht die ambulante Versorgungssituation. In dem oben verlinkten Dokument wird beschrieben, wie die Schulungsmaterialien verwendet werden, wenn selbst eine Hitzeschulung durchgeführt werden möchte.


 

Einladung zur DBfK Fortbildung

Wir laden Sie herzlich zur Fortbildung des DBfK Genug getrunken - Hitzemanagement in der ambulanten Pflege. Die Risikofakturen Hitze und Exsikkose sicher bewältigen am 22. Mai 2019 in München ein.

Inhalt:

  • Klimawandel und Hitze - Versorgungsauftrag und Bedeutung für Pflegefachpersonen
  • Welche Personen haben ein Risiko und wie schätze ich das Risiko ein?
  • Welche Gesundheitsprobleme können bei Hitzeeinwirkungen auftreten?
  • Checkliste für den Besuch - welche Fragen sollte ich im Hinterkopf haben?
  • Hitze-Tipps: Gesundheitsorientiertes Verhalten an heißen Tagen

Ziel dieses Seminars ist, den Blick auf das Thema zu richten, das Risiko zu erkennen und praktische Tipps für das pflegerische Handeln zu erhalten. Weitere Informationen können sie dem Einzelprogramm entnehmen.


Zwischenbericht: Bildungsmodule für Kinder- und Jugendärzte - Gesundheitliche Folgen des Klimawandels

Die Gesellschaft für pädiatrische Allerlgologie und Umweltmedizin (GPAU) hat einen Zwischenbericht über das Bildungsmodul veröffentlicht, in dem ein kurzer Einblick in den bisherigen Verlauf und seine Ergebnisse gewährt wird. Neben des Einflusses und der Präsenz des Klimawandels in unserer heutigen Gesellschaft werden zudem noch Strategien des Bildungsmoduls für die Zukunft angesprochen.


Broschüre des Robert-Bosch-Krankenhauses: "Hitze - Tipps für ältere Menschen zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden"

Unsere Kollegen der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart haben eine sehr interessante und informative Broschüre zu Maßnahmen, die bei extremer Hitze besonders wichtig sind, erstellt.

Sommerliche Hitze kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Ältere allein lebende Menschen sind durch anhaltende Hitze besonders gefährdet. Viele der Probleme, die durch die Hitze entstehen, können jedoch mit einfachen Maßnahmen abgewendet werden.

Durch diese Broschüre erfahren ältere Menschen, welchen Risiken sie ausgesetzt sind und wie sie damit umgehen können. Auch Angehörige, Nachbarn und Freunde der Betroffenen erfahren hier, wie sie ältere Menschen bei Hitze unterstützen können.


Newsletter 2019: "Hitzeassoziierte Gesundheitsprobleme in der stationären Pflege - Maßnahmenplan für vollstationäre Pflegeeinrichtungen. Auftaktveranstaltug am 27. März 2019 in München."

Am 27. März 2019 stellte Dr. Julia Schoierer das vor kurzem gestartete Projekt "Hitzemaßnahmenplan für vollstationäre Pflegeeinrichtungen" vor. Das Projekt ist bereits das dritte seiner Art. Seit 2016 setzt sich die Arbeitsgruppe mit der Frage auseinander, wie sich das Gesundheitswesen an die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels anpassen kann. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

Zudem können Sie sich hier die Präsentationen von der Auftaktveranstaltung (erneut) ansehen:

pdf-256_32_35904 Hitzeassoziierte Gesundheitsprobleme - Maßnahmenplan für stationäre Pflegeeinrichtungen zur Anpassung an den Klimawandel

pdf-256_32_35904 Hitzebedingte Risiken für ältere Menschen (Forschung und Translation)

pdf-256_32_35904 Bedarfserfassung in den Modelleinrichtungen


Aus der Wissenschaft: Klimawandel und Gesundheit

Den Klimawandel treffen wir in den verschiedensten Kontexten. Ob in der Debatte um Dieselfahrzeuge, besonders gute oder schlechte Jahre in der Landwirtschaft oder auch, wenn es um die Ressource Wasser geht. Wir treffen ihn aber auch zunehmend im Arztzimmer. Einem Ort, der nicht direkt mit einer Veränderung des Klimas in Verbindung gebracht wird.

In obigem Dokument wird der aktuelle Stand der Wissenschaft in Bezug auf Klimawandel und Gesundheit zusammengetragen und ausführlich dargestellt. Angesprochene Themen sind unter anderem:

  • Der Klimawandel und unsere Gesundheit – eine Einführung
  • Wie beeinflusst der Klimawandel die Gesundheit?
  • Hitzebedingte Gesundheitsprobleme – eine direkte Folge des Klimawandels
  • Allergien und allergische Reaktionen – eine indirekte Folge des Klimawandels
  • Klimawandel und Gesundheit – Wissensweitergabe

Newsletter 2019: Klimawandel in Deutschland - Unsere Gesundheit im Visier

Dass der Klimawandel und seine gesundheitlichen Gefahren auch längst im Alltag von Pädiatern angekommen ist, wird in unserem neuen Newsletter aufgezeigt und ausführlich beschrieben. Hierzu haben wir für Sie anfangs eine kurze Zusammenfassung unseres Projektes, dessen Wichtigkeit und Errungenschaften zusammengetragen.

Daraufhin erhalten sie einen Einblick in unseren Tagesworkshop "Klimawandelbedingte Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen" in Leipzig, der nicht nur spannende Fakten und Implikationen für die Praxis aufzeigt, sondern auch Anekdoten und Zusammenhänge, die nicht sofort ins Auge springen.

Am Ende unseres Newsletters blicken wir auf das Jahr 2019, welches noch viele weitere gemeinsame Treffen und Fortbildungen mit sich bringen wird.


"Wenn's wieder heiß wird" - Beitrag in der Zeitschrift "praxisnah" des Verbandes medizinischer Fachberufe (Ausgabe 1+2/2019)

"Auch wenn im Moment der Kalender noch den Winter anzeigt - die hitze des Sommers 2018 ist wohl vielen in Erinnerung geblieben. Sie hat uns gezeigt - der Klimawandel ist mit seinem extremen Wetter in Deutschland angekommen.

Hitzewarnungen und Tipps über die besten Verhaltensregeln sind alltäglich geworden. Vor allem ältere Menschen leiden an diesen Tagen. Die hohen Temperaturen können zu gesundheitlichen Problemen und sogar zum Tod führen. [Unsere] Schulung greift [dieses] Thema auf."

In dem Artikel der Zeitschtift "praxisnah" des verbandes medizinischer Fachberufe wird auf die besonderen Probleme im Alter, die thermale Komfortzone, die Bedeutung der Gesundheitsberufe in der Prävention und die Notwendigkeit der Sensibilisierung eingegangen. Zudem erfahren Sie in diesem Artikel mehr über unser Projekt.