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Anpassung an den Klimawandel für Unternehmen der Holzbaubranche

Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen und mit ihm eine zu beobachtende Häufung von Hitzewellen im Sommer. Die Zunahme der Hitzetage und die steigenden Lufttemperaturen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auf Baustellen wie in Werkhallen. Darüber hinaus können eine steigende Ozonkonzentration und verstärkte UV-Strahlung zu gravierenden gesundheitlichen Gefahren führen wie etwa Herz-Kreislauf-Probleme oder ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.

Deswegen soll ein übertragbares Klimaanpassungskonzept an einem Pilotbetrieb, der Taglieber Holzbau GmbH für Unternehmen der Holzbaubranche entwickelt werden. Darin werden die Betroffenheit der Betriebe und die Chancen und Risiken für die Handlungsfelder „Produkt und Produktentwicklung“, „Mitarbeiter und Arbeitssicherheit“ sowie „Kunden und Lieferanten“ analysiert und entsprechende Maßnahmen- und Aktionspläne entworfen, die in den internen Planungsinstrumenten und Umweltmanagementsystemen der Betriebe integriert werden sollen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Beteiligung der Mitarbeitenden des Pilotbetriebes an der Erstellung des Konzeptes.
Das o. a. Vorhaben dient der Erstellung eines übergeordneten, theoretisch fundierten Konzeptes zur Anpassung an den Klimawandel, das aber nicht nur Holzbaubetriebe bei der Klimaanpassung unterstützt, sondern prinzipiell auch viele weitere Gewerke, wie Haustechnik, Maler und Tapezierer sowie Bauschlosser und Schreiner, welche sich mit dem Ausbau von Bauwerken beschäftigen. Das Projekt ist ein Verbundprojekt mit dem bifa Umweltinstitut GmbH.

Förderkennzeichen: 67DAS222B

Förderprogramm: "Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Förderschwerpunkt 1: Anpassungskonzepte für Unternehmen

Projektlaufzeit: 01.07.2021 - 31.12.2022