Pädiatrische Nephrologie
In dieser Ambulanz werden Kinder mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege sowie Bluthochdruckerkrankungen betreut.
Schwerpunkte bilden die Behandlung von Patienten mit primärem und sekundärem nephrotischem Syndrom sowie Patienten mit nephritischem Syndrom. Eingeschlossen sind auch (auto-) immunologische und syndromale Erkrankungen sowie Stoffwechselerkrankungen mit Nierenbeteiligung. Neben den Glomerulopathien werden in diesem Zentrum viele Patienten mit Tubulopathien (Bartter-Syndrom, Diabetes insipidus renalis, etc.) therapiert. Für Patienten mit nephrotischem Syndrom und deren Familien bieten wir ein spezielles Schulungsprogramm an.
In Zusammenarbeit mit der pädiatrischen Intensivstation stehen bei akutem Nierenversagen die verschiedenen Nierenersatzverfahren sowie Plasmapherese zur Verfügung.
Für Patienten mit Fehlbildungen des Harntraktes sowie für Kinder mit Enuresis (Bettnässen) besteht eine enge Zusammenarbeit mit der pädiatrischen Urologie (Klinik für Kinderchirurgie).
Bei zu- und eingewiesenen Kindern mit nephrologischen oder urologischen Symptomen (z.B. Hämaturie, Proteinurie u.a.) wird ausführliche Diagnostik durchgeführt:
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Blut- und Urinanalysen
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24 Stunden-Langzeitblutdruckmessungen
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Sonographie (Ultraschall) (Abteilung für Pädiatrische Radiologie)
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Röntgenuntersuchungen (Abteilung für Pädiatrische Radiologie)
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Nuklearmedizinische Untersuchungen (Abteilung für Nuklearmedizin)
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Nierenbiopsien
Forschungsschwerpunkte der pädiatrischen Nephrologie:
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Immunsuppressive Therapie nach Nierentransplantation und bei Glomerulopathien
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Krankheitsentstehung obstruktiver Uropathien
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Prognostische Faktoren des akuten Nierenversagens
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Einfluss des angeborenen Immunsystems auf Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege