Gefährdungsbeurteilung

Laut Arbeitsschutzgesetz muss zur Verbesserung des Schutzes am Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Die Gefährdungsbeurteilung an staatlichen Schulen ist gemäß Nr.14 der Richtlinien zum Vollzug des Arbeitsschutzgesetzes im öffentlichen Dienst des Freistaats Bayern vom 13.10.2000 Aufgabe der Schulleiterin/des Schulleiters.

Folgende Schritte müssen dokumentiert werden:

  1. Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen

  2. Gefährdungen ermitteln

    Alle biologischen, chemischen, physikalischen und psychischen Gefährdungen müssen ermittelt werden
  1. Gefährdungen beurteilen

    Es muss beurteilt werden, ob Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich sind
    Vorgaben für die Bewertung ergeben sich aus Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften
  1. Maßnahmen festlegen

    Konkrete Ziele und technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen werden festgelegt
  1. Maßnahmen durchführen

    Ein Plan wird erarbeitet: wer, in welchem Zeitraum, welche Maßnahme zum Arbeitsschutz durchführt
  1. Wirksamkeit überprüfen

    Es muss überprüft werden, ob die festgelegten Maßnahmen zur angestrebten Verbesserung des Arbeitsschutzes geführt haben. Die Verantwortung hierfür liegt bei der Schulleiterin / beim Schulleiter
  1. Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung

    Eine Fortschreibung ist notwendig, wenn sich neue Gefährdungen ergeben, z.B. bei Umbau, bei Umorganisation, bei Arbeitsunfällen