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Dienstantritt Prof. Schober

27.05.2012 -

 

Zum 1. August 2012 hat Prof. Dr. med. Andreas Schober die Professur für Experimentelle Gefäßmedizin am Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten (August-Lenz-Stiftung) an der Medizinischen Fakultät angetreten. Davor wirkte er als Kommissarischer Direktor des Instituts für Molekulare Herzkreislaufforschung an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die stammzell-vermittelte Gefäßreparatur, wie sie zum Beispiel nach einer Stentimplantation in Koronararterien vorkommen kann. Außerdem liegt sein Augenmerk auf der Rolle von microRNAs in der Entstehung atherosklerotischer Gefäßveränderungen.

Professor Schober studierte und promovierte im Jahr 2000 nicht nur zum Thema „Über die Auswirkung von Ischämie und Reperfusion auf die Expression und Lokalisation der 25- und 72- kilodalton Hitzeschock-Proteine in der Niere“ an der LMU, sondern absolvierte auch seine Facharztausbildung zum Internisten und Kardiologen am LMU-Klinikum. Von 2001 bis 2004 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Kardiovaskuläre Molekularbiologie des Universitätsklinikums der RWTH. In den folgenden vier Jahren war Schober in der Abteilung für Kardiologie an der Medizinischen Poliklinik am Klinikum der LMU verantwortlicher Projektleiter des DFG-Forschungsprojekts „SDF-1 und Restenose“. 2008 wurde er an der RWTH zum Professor für Kardiovaskuläre Biochemie und zwei Jahre später zum Kommissarischen Leiter des Instituts für Molekulare Herz-Kreislaufforschung (IMCAR) berufen.

Der Facharzt gewann 2003 den Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung und fungiert zudem als Sprecher eines internationalen Forschungsverbundes zum Thema „MicroRNAs in der Pathogenese des metabolischen Syndroms und der Atherosklerose“ (BMBF). An der LMU will er wesentlich dazu beitragen, die internationale Spitzenstellung des Instituts für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten (IPEK) in der vaskulären Forschung weiter auszubauen.