Erster bundesweiter Aktionstag Gefäßgesundheit in München

Verschlusssache PAVK

Die Aktion des Gefäßzentrums am Klinikum der LMU in der Münchner Fußgängerzone war ein voller Erfolg. Über 300 Screenings konnten an diesem Tag in der Münchner Innenstadt gemacht werden. Der erste bundesweite Aktionstag Gefäßgesundheit wurde von der Initiative gegen PAVK und der DGA (Deutsche Gesellschaft für Angiologie e.V.) im Rahmen der Aufklärungskampagne „Verschlusssache PAVK“ initiiert. Ziel war, die Bevölkerung über Gefäßerkrankungen und insbesondere über die gefährliche Durchblutungsstörung PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) aufzuklären. In einem überlebensgroßem und begehbarem Gefäßmodell wurden Gefäßveränderungen anschaulich demonstriert sowie Risikochecks und kostenlose Gefäßuntersuchungen angeboten.

Hintergrundinformationen zur PAVK:

In Deutschland leiden 4,5 Millionen Menschen an PAVK, oft ohne davon zu wissen. PAVK kann weitreichende Folgen haben, wenn die Betroffenen nicht behandelt werden: In Deutschland werden jährlich etwa 60.000 Amputationen wegen PAVK, oft in Verbindung mit Diabetes mellitus, vorgenommen. 75 Prozent der PAVK-Patienten sterben an Herzinfarkt und Schlaganfall (getABI-Studie). PAVK fristet in der öffentlichen Wahrnehmung, der ärztlichen Diagnostik und im Informationsangebot des Gesundheitswesens ein Schattendasein.


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PDF: Infoflyer des Gefäßzentrums

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Link zu: Interdisziplinäres Gefäßzentrum der LMU