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Informationen zum Neubau Campus Großhadern

Für die Entwicklung des Klinikums der Universität München bedeutet der Neubau des Campus Großhadern die einzigartige Möglichkeit, moderne medizinische Konzepte, die den Patienten im Mittelpunkt haben, in baulichen Strukturen abzubilden.

Der Campus Großhadern des LMU-Klinikums wird in mehreren Bauabschnitten neu gestaltet. Im Rahmen eines interdiziplinären Wettbewerbs für den ersten Bauabschnitt, der im Juni 2019 startet, werden Entwürfe für den Campus entwickelt.

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Die Zukunft beginnt heute

Der Campus Großhadern wird seit mehr als 40 Jahren national und auch international als innovativer Hochleistungs-Medizinstandort wahrgenommen. Der Verbund Großhadern-Martinsried ist europaweit der größte biomedizinische Cluster, von dem viele herausragende Forschungsergebnisse sowie technologische und biomedizinische Innovationen ausgehen.

Ziel ist es, diese nationale und internationale Spitzenposition langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Modernste medizinische Konzepte, Forschung auf höchstem Niveau - verbunden mit der Umsetzung neuester Studienergebnisse - und eine umfassende Ausbildung für die kommende Generation von Ärztinnen und Ärzten sind hierfür die Voraussetzung.

Seit ca. zwei Jahrzehnten findet am Klinikum der Universität München, wie auch an vielen anderen Universitätsklinika-Standorten in Deutschland und Europa, eine Umstrukturierung statt. Hierbei stehen die Bildung und Etablierung von krankheitsbezogenen Zentren und patientenorientierte Prozessabläufe im Vordergrund. Der Wissenschaftsrat unterstützt diese Entwicklung hin auch zu wissenschaftlichen Profilzentren in Forschung und Lehre ausdrücklich und empfiehlt sie für Universitätsklinika. 

Die Bildung von krankheitsbezogenen Profilzentren kommt in erster Linie den Patienten zugute. Diese werden entsprechend ihres Krankheitsbildes in zusammenhängenden, einheitlichen, prozessoptimierten Strukturen behandelt. Die Patienten finden zentrale Anlaufpunkte und kurze Wege vor, was maßgeblich zur Patientenzufriedenheit beiträgt. Gleichzeitig wird die Vernetzung der Forschung und Methodenentwicklung sowie Translation gefördert bzw. intensiviert. Durch die räumliche Zusammenführung eng zusammenarbeitender Fachdisziplinen werden letztlich auch wirtschaftliche Synergieeffekte erzielt.

In den derzeitigen baulichen Strukturen am Campus Großhadern, die seit mehr als 40 Jahren nahezu unverändert sind, kann die Bildung räumlich zusammenhängender Zentren nur unzureichend umgesetzt werden. Gleichzeitig sind die technische Infrastruktur in allen Bereichen am Ende Ihrer Funktionsfähigkeit angekommen bzw. Nachrüstungen und Ersatzteile für Geräte etc. nicht mehr erhältlich. Dies behindert die weitere Entwicklung des Klinikums als Spitzenstandort.