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06.11.2012 11:30

Medizinische Bildgebung: Durchblick für sichere Diagnosen und gezielte Prävention

Am 8.11.2012 ist Welt-Radiologie-Tag

Am 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die Existenz von Röntgenstrahlen. Genau 117 Jahre später findet weltweit erstmals der „International Day of Radiology“ statt – eine gemeinsame Initiative der Europäischen und der Amerikanischen Gesellschaft für Radiologie. Im Fokus steht die „Onkologische Bildgebung“: Hier ist die Radiologie von der Früherkennung und Prävention bis zur Diagnose und Überwachung der Therapie ein wichtiger Begleiter in der interdisziplinären Versorgung der Patienten.

Das Institut für Klinische Radiologie des LMU-Uniklinikums ist eines der größten Radiologie-Institute in Deutschland und eine forschungsstarke Einrichtung. Aktuelle Forschungsergebnisse des Institutes ermöglichen neue Wege in Diagnose und Therapie:

 

Darmkrebs

Virtuelle Koloskopie als Alternative zur klassischen Darmspiegelung

Jährlich sterben in Deutschland etwa 30.000 Menschen an Darmkrebs, die jährliche Zahl an Neuerkrankungen liegt bei rund 70.000. Darmkrebs würde sich leicht von Platz 1 in der Krebsstatistik verdrängen lassen, da sich durch die Darmspiegelung die Vorstufen, die Polypen, und frühen Krebsformen erkennen und entfernen lassen. Das Darmkrebszentrum am Klinikum der Universität München konnte in der „Münchner Darmkrebs-Vorsorgestudie“ zeigen, dass die so genannte CT-gestützte „virtuelle Koloskopie“ eine der echten Darmspiegelung vergleichbare Genauigkeit erreicht.

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Angina pectoris

LMU-Mediziner belegen prognostischen Wert der Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Computertomografie

Schmerzen in der Herzgegend, das Gefühl von Enge in der Brust, Atembeklemmungen – Patienten mit „Angina pectoris“ kennen diese immer wieder kehrenden Symptome. Um ein gefährlich verengtes Herzkranzgefäß als Ursache und die Gefahr eines Herzinfarktes auszuschließen, nutzen vor allem amerikanische, aber zunehmend auch deutsche Mediziner die nicht invasive (also nicht in den Körper eindringende) Computer-Tomografie-Angiografie. Doch die, abgekürzt CTA genannte Methode kann mehr, als nur die Existenz eines verengten Gefäßes auszuschließen.

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Brustkrebs

Bessere Diagnostik bei reduzierter Strahlung

Ein internationales Forscherteam hat eine neue Röntgenmethode entwickelt, die die Brustkrebsfrüherkennung grundlegend verbessern kann. Das computertomographische Verfahren bildet das Drüsengewebe der Brust in unerreicht hoher Auflösung ab - bei deutlich reduzierter Strahlendosis.

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Lungenerkrankungen

Neue Röntgentechnik verbessert Früherkennung

Schwere Lungenerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Bisher sind sie im Frühstadium nur schwer zu erkennen. Eine von Münchner Forschern entwickelte neue Röntgentechnik kann dies nun entscheidend verbessern.

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Gerichtsmedizin

Die Computertomographie hilft bei der Aufklärung von Todesfällen

Die virtuelle Autopsie ist eine weitere Spezialanwendung der CT: Besonders häufige Fragestellungen, die die Rechtsmediziner an die Radiologen stellen, betreffen knöcherne Verletzungen, Messerstichwunden und metallische Fremdkörper, vor allem durch Schussverletzungen.

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Kontakt

Für Rückfragen, Gespräche, Erläuterungen und Hintergrundinformationen stehen Ihnen die Experten vom Institut für Klinische Radiologie zur Verfügung:

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Maximilian Reiser, FACR, FRCR

Direktor des Institutes für Klinische Radiologie

Dekan der Medizinischen Fakultät

Telefon: 089/7095-2750

E-mail: maximilian.reiser@med.uni-muenchen.de

 

PD Dr. Anno Graser

Oberarzt am Institut für Klinische Radiologie

Präsident der Europäischen Gesellschaft für Onkologische Bildgebung (ESOI - European Society of Oncologic Imaging

Telefon: 089/7095-3620

E-mail: anno.graser@med.uni-muenchen.de

 


PDF-Download: PM 39/2012

 

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