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08.10.2012 11:30

Welche Erlebnisse nehmen auf das Bindungsverhalten von Jugendlichen Einfluss?

Internationale Konferenz zu Individualität, Gruppen und Autonomie für Ärzte, Lehrer und Eltern in München

Welche Rolle spielen Erfahrungen in der Kindheit für die Entwicklung in der Pubertät? Wie beeinflussen sie das Verhalten des Einzelnen in der Gruppe? Welche Erlebnisse können dazu führen, dass eine Behandlung sinnvoll oder gar notwendig ist?

Das Spektrum der auf der Konferenz vom 13.-14. Oktober 2012 in München diskutierten Beeinträchtigungen reicht von körperlicher Versehrtheit bis zur Traumatisierung durch Kriegserlebnisse in der Kindheit. Die natürlich in der Pubertät stattfindende Ablösung von den Eltern und dem Aufbau neuer Bindungen kann dadurch erheblich gestört sein und Auswirkungen bis in die Erwachsenenzeit nach sich ziehen. Etwa das Aufschieben von wichtigen Erledigungen.

Weitere Themen sind Bindung und Autonomie im Jugendalter, die Auswirkungen von Drogenmissbrauch, Behandlungsansätze für aggressive oder dissoziale Teenager und auch Bindungsfragen hinsichtlich kultureller oder Milieu bedingter Aspekte. In einem Workshop am 12. Oktober werden vorab drei Projekte vorgestellt, die Einblick in die Möglichkeiten der Kunsttherapie bei heranwachsenden Jugendlichen geben.

Die Konferenz findet in der Alten Kongresshalle, Theresienhöhe 15, 80339 München statt. Das Programm finden Sie im Internet unter:

Link: http://www.geber-reusch.de/kalender/kalender.htm | PDF-Download: Programm

 

Kontakt:

PD Dr. Karl-Heinz Brisch

Klinikum der Universität München

Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie

Dr. von Haunersches Kinderspital

Telefon: +49 (0)89 5160-3709

E-mail: karl-heinz.brisch@med.uni-muenchen.de

 


PDF-Download: PM 33/2012

 

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