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19.03.2012 12:00

Eröffnung des Integrierten Sozialpädiatrischen Zentrums der Universität München am 24. März 2012

In der Entwicklung eines Kindes ist die Sorge der Eltern um dessen Gesundheit ein häufiges Problem. Aber es gibt bislang nur wenige Anlaufstellen, bei denen das gesamte Spektrum der Kindermedizin zur Abklärung und Behandlung von Erkrankungen und Störungen angeboten wird. Mit dem neuen Integrierten Sozialpädiatrischen Zentrum am Klinikum der Universität München wird hier nun eine Lücke in der Versorgung geschlossen, die sowohl für Eltern, wie auch für niedergelassene Ärzte als Anlaufstelle dient.

Das innovative Konzept der Kooperationspartner Klinikum der Universität München und Landesverband Bayern für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (LVKM) feiert seinen erfolgreichen Start. Eine der führenden Kinderkliniken Deutschlands, das Dr. von Haunersche Kinderspital, kooperiert mit dem LVKM zur Versorgung von besonderen Kindern – Kindern mit Behinderungen und solche mit komplexen chronischen Erkrankungen. Die historische Kontinuität, in der das Zentrum für Entwicklungsneurologie und Frühförderung, ehemals beherbergt im so genannten „Gartenhaus“ entstanden ist, wird nun auf vier neu und kindgerecht gestaltete Etagen in unmittelbarer Nähe des Haunerschen Kinderspitals weiter geführt.

Sozialpädiatrische Teams, in denen Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen und medizinische Therapeuten zum Wohle des Kindes auf das engste zusammenarbeiten, haben nun eine arbeits- und zukunftsfähige Heimat gefunden. Die Struktur eines Sozialpädiatrischen Zentrums erlaubt die intensive und interdisziplinäre Betreuung gerade dort, wo verschiedene Fachkompetenzen für die optimale Versorgung der Kinder unabdingbar sind. Nach Diagnosestellung anhand eines aufeinander abgestimmten Diagnostikplans wird das individuelle Therapiekonzept erarbeitet. Es geht darum, das bio-psycho-soziale Modell, also die ganzheitliche Sicht auf schwere und chronische Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen in gelebte Versorgungsrealität zu überführen. Den Kindern kommen einerseits hochspezialisierte Leistungen universitärer Spitzenmedizin zu Gute, andererseits werden psychologische und soziale Faktoren in Therapie und  Beratung berücksichtigt. Im Bereich der medizinischen Therapien stehen kompetente und erfahrene Therapeuten zur Verfügung. Die Behandlung bleibt in einer Hand, dadurch erfährt das Kind eine integrierte, nicht eine fragmentierte Versorgung. Um dieses Konzept der integrierten Versorgung gruppieren sich schon jetzt namhafte Initiativen von Stiftungen, Bürgern und Selbsthilfevereinen, die mit uns diese besondere Medizin für besondere Kinder weiterentwickeln. Besonders zu nennen ist die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Frau Barbara Stamm, die als Schirmherrin des iSPZ diesen Weg engagierter Arbeit begleitet. Gute Arbeit heißt immer „verortete“ Arbeit. Es ist gelungen, einen wichtigen Meilenstein für die Versorgung der Kinder in München und seiner Umgebung zu realisieren.

 

Hinweis für die Medien

Zur Eröffnung findet ein Symposium im Hörsaal des Dr. von Haunerschen Kinderspitals statt. Nach einer Einführung durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm stellen sich die beteiligten Teams vor. Anschließend gibt es einen Rundgang durch das neue Zentrum.

Beginn ist um 9 Uhr. Informationen zum Programm unter www.spz-muenchen.com. Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 089/5160-7851 oder margitta.riebler@med.uni-muenchen.de .

 

Kontakt:

Prof. Dr. Florian Heinen

Kinderneurologe am Dr. von Haunerschen Kinderspital

Klinikum der Universität München

Leiter des iSPZ der LMU

Telefon +49 (0)89 5160-7851

 


Link: www.spz-muenchen.com

PDF: PM 09/2012

 

 

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