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22.07.2014 12:00

Das Klinikum der Universität München eröffnet neues OP-Zentrum am Campus Großhadern

Ein weiterer Meilenstein markiert das Jahr 2014 in der Geschichte des Klinikums der Universität München: Am 22.07.2014 wird das neue Operationszentrum (OPZ) mit einer feierlichen Schlüsselübergabe am Campus Großhadern eröffnet. Innerhalb von nur knapp sechs Jahren entstand dort das Großprojekt: „Das neue OPZ am Campus Großhadern ist das Herzstück moderner und interdisziplinärer Hochleistungsmedizin, das uns ermöglicht, die Sicherheit für Patienten und die Qualität der Medizin weiter zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands am Klinikum der Universität München. „Die Baukosten wurden mit insgesamt 196 Millionen Euro inklusive der Einrichtungskosten eingehalten, was für ein Bauprojekt dieser Größenordnung beispielhaft ist.“

Künftig stehen auf etwa 14.500 Quadratmetern Fläche 32 mit modernster Medizintechnik ausgestattete Operationssäle für stationäre Patienten, ein ambulantes OP-Zentrum mit vier OPs sowie 70 Intensivbetten und eine interdisziplinäre Notaufnahme für die medizinische Versorgung bereit – damit erhält München eines der modernsten interdisziplinären OP-Zentren Europas. Zudem ist in dem siebengeschossigen Gebäude die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) auf 1.500 Quadratmetern angesiedelt, mit der ein neues Konzept für die Bestückung der OP-Säle mit sterilem Material umgesetzt werden kann: Auf einem Fallwagen, einer Art Einkaufswagen, der nach Bestellliste von Mitarbeitern der ZSVA mit Operationsbesteck, steriler OP-Kleidung u.a. für den OP-Bereich bestückt wird. Dieses neue Logistikkonzept entlastet die Pflegekräfte von fachfremden Aufgaben: Im neuen OP-Zentrum werden sie mehr Zeit haben, die Patienten länger und enger zu betreuen und zu begleiten. Diese Zuwendung ist speziell im Holding-Aufwachbereich vor und nach einer OP besonders wichtig. Ein weiteres Novum ist ein auf Schienen fahrbarer CT, der zwischen zwei OPs eingesetzt werden kann – der Patient muss nicht bewegt werden. Weiterer Vorteil: So können parallel zwei Patienten behandelt werden. Die Säle sind durch eine verschiebbare Bleiwand voneinander getrennt.

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) wird ebenfalls im OPZ untergebracht und neu organisiert. 365 Tage im Jahr stehen hier rund um die Uhr Fachärzte aller Disziplinen bereit. Für akute Fälle per Rettungshubschrauber oder Notarzt, sind die modernen Operationssäle zwei Stockwerke höher schnell zu erreichen – für Intensivpatienten steht direkt ein CT bereit. Neben dem festen Team aus Chirurgen, Internisten und Neurologen können jederzeit Ärzte aller Disziplinen des Hauses hinzugezogen werden. Zudem bietet das neue OPZ die Möglichkeit für kleinere Eingriffe in vier Sälen des ambulanten OP-Zentrums (AOZ): Morgens operiert – abends wieder zu Hause. Minimal-invasive Operationstechniken und moderne Narkoseverfahren machen das möglich, ohne Verzicht auf Sicherheit. Die Patientenversorgung startet im September.


Pdf-Icon 19/2014

Pdf-Icon Faktenblatt OPZ

 

Das neue Operative Zentrum

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender