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Prof. Schulze mit Colvin-Preis 2016 ausgezeichnet

30.11.2016 - Die renommierte US-amerikanische Stiftung Brain & Behavior Research Foundation hat Prof. Thomas G. Schulze mit dem Colvin-Preis 2016 ausgezeichnet. Dieser Preis ist in den USA die bedeutendste Auszeichnung für Forscher auf dem Gebiet der affektiven Störungen (unipolar Depression und bipolare Erkrankung) und genießt hohes Ansehen auch hier in Deutschland.

Prof. Schulze erhielt den Preis zusammen mit Dr. Francis J. McMahon vom National Institute of Mental Health und Prof. Pamela Sklar von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai.

Prof. Thomas G. Schulze ist Leiter des Instituts für Psychiatrische Phänomik und Genomik (IPPG) am Klinikum der Universität München. Zudem ist er auch am Department of Psychiatry and Behavioral Sciences an der Johns Hopkins University tätig.
 
Seine Forschung konzentriert sich auf Genotyp-Phänotyp-Beziehungen bei psychischen Erkrankungen. Prof. Schulze koordiniert seit einigen Jahren ein von der DFG-gefördertes multizentrisches Projekt zur Erforschung der biologischen Grundlagen des Langzeitsverlaufs psychischer Störungen sowie ein internationales Konsortium zur Erforschung der Genetik des Ansprechens auf Lithiumbehandlung bei der bipolaren Störung. Im Rahmen des BMBF-Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen zeichnet er für den Aufbau einer deutschlandweiten Biobank verantwortlich.