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PD Dr. Kobold mit Vincenz-Czerny-Preis ausgezeichnet

Am 15. Oktober 2016 hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie auf ihrer Jahrestagung in Leipzig ihre zwei Forschungspreise verliehen. Der diesjährige Vincenz-Czerny Preis für onkologische Forschung 2016 geht an PD Dr. med. Sebastian Kobold aus der Abteilung für Klinische Pharmakologie (Direktor Prof. Dr. med. Stefan Endres) am Klinikum der Universität München.

Die von Dr. Kobold geleitete Arbeitsgruppe "Immunpharmakologie" befasst sich Schwerpunktmäßig mit der Weiterentwicklung zellulärer Therapie von Tumoren. Die Auswahl durch das Preiskomitee erfolgte in Würdigung dieser Ansätze.

Der onkologische Preis erhielt auf Vorschlag von Tb. Fliedner den Namen des Chirurgen und Krebsforschers Vincenz Czerny (1842 - 1916), "der das Interdisziplinäre des Faches Onkologie als einer der ersten erkannt und die für die Onkologie so befruchtende Zusammenarbeit zwischen der operativen Medizin, der Strahlentherapie und der Inneren Medizin gefördert und realisiert hat". Sein Name ist fest verbunden mit dem Heidelberger Institut für Experimentelle Krebsforschung, gegründet 1906. Da von medizinhistorischer Seite erst vor kurzem eine Würdigung seines Lebenswerks vorgelegt wurde, darf an dieser Stelle darauf verwiesen werden. Der Vincenz-Czerny Preis wurde in diesem Jahr zum 33. Mal seit 1979 vergeben.