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Prof. Thomas Schulze wird Präsident der ISPG

Prof. Dr. Thomas G. Schulze, Direktor des Instituts für Psychiatrische Phänomik und Genomik (IPPG) am Klinikum der Universität München, wird Präsident der International Society of Psychiatrics Genetics (ISPG), deren Sekretär er seit 2012 ist. Er wurde nun für zwei Jahre gewählt. Die ISPG hat weltweit über 1200 Mitglieder und ist die führende Fachgesellschaft zur Erforschung der Genetik psychischer Störungen.

Das multidisziplinäre Team des IPPG erforscht die genetischen Ursachen von Erkrankungen wie der Depression, der bipolaren Störung oder der Schizophrenie sowie die Frage, warum manche Patienten auf bestimmte Behandlungsverfahren ansprechen und andere nicht.

Prof. Schulze hat sein Studium der Humanmedizin an der Universität Erlangen-Nürnberg, in Barcelona/Katalonien und in den USA absolviert; 1997 promovierte er in Erlangen. Seit 1997 konzentriert er sich wissenschaftlich auf psychiatrisch-genetische Fragestellungen. In seinen bisherigen Positionen in Deutschland (Universität Bonn, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim) sowie in den USA (University of Chicago, National Institute of Mental Health, Johns Hopkins University) hat er maßgeblich an der Etablierung großer Kollektive von Patienten und Kontrollpersonen mitgewirkt. Solche Kollektive bieten die Grundlage für wirklichkeitsnahe Studien und Forschungen. Ein besonderes Augenmerk seiner Arbeit liegt auf der Untersuchung von möglichen genetischen Gemeinsamkeiten und Überlappungen unterschiedlicher Krankheitsgruppen.