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Young Investigator Award geht an Dr. Sebastian Kobold

20.06.2016 - Die Melanoma Research Alliance (MRA) verleiht erstmals in ihrer fast 10-jährigen Geschichte den Young Investigator Award an einen deutschen Forscher. Privatdozent Dr. med. Sebastian Kobold wird mit dem kompetitiven Bristol-Myer-Squibb – MRA Young Investigator Award ausgezeichnet. Der Preis geht mit einer Förderung von 75.000 US Dollar jährlich über drei Jahre einher. Die Förderung wird Dr. Kobold zur weiteren Entwicklung eines innovativen zelltherapeutischen Ansatzes gegen das maligne Melanom verliehen.

Privatdozent Dr. Sebastian Kobold leitet die Arbeitsgruppe Immunpharmakologie in der Abteilung für Klinische Pharmakologie des Klinikums der Universität München. Kobold entwickelt seit mehreren Jahren erfolgreich zelltherapeutischen Ansätze zur Tumotherapie. Der Fokus liegt dabei auf der gentechnischen Veränderung von bestimmten Immunzellen, den sogenannten T-Zellen. Ziel ist es, diese T-Zellen effektiv gegen Tumorzellen auszurichten.

Die Melanoma Research Alliance ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Washington D.C., USA. Stiftungszweck ist die Auszeichnung und Förderung von Forschungsprojekten, die das Potenzial haben, neue Therapien gegen das maligne Melanom hervorzubringen. Frühere und aktuelle Preisträger sind unter anderem James Allison, Lloyd Old und Jeffrey Weber. Die MRA gilt weltweit als die größte Förderinstitution für Melanomforschung. Schwerpunkt der Förderung liegt dabei in den USA, nur wenige Institutionen wurden bisher in Europa ausgezeichnet.

Pdf-Icon Pressemeldung der Melanoma Research Alliance

Internet-Icon Arbeitsgruppe Dr. Kobold, Abteilung für Klinische Pharmakologie am Klinikum der Universität München