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Pharmazeutische Arbeitsgruppe erhält Sanofi Innovationspreis 2016

Frank Koch von Sanofi, Dr. Hoppe-Tichy, Dr. Hopf, Juryvorsitzender Prof. Radziwill und ADKA Präsident Markus Müller (v.l.n.r.) Frank Koch von Sanofi, Dr. Hoppe-Tichy, Dr. Hopf, Juryvorsitzender Prof. Radziwill und ADKA Präsident Markus Müller (v.l.n.r.)

Dr. Yvonne Marina Hopf (Lehrbeauftragte für Klinische Pharmazie, Apotheke des Klinikum der Universität München) und die interprofessionelle Projektgruppe mit Monika Andraschko (Chefapothekerin Klinikum der Universität München), Professor Dr. Martin Fischer (Direktor des Institutes für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, Klinikum der Universität München) und Professor Dr. Christian Wahl-Schott (Professor für Pharmakologie, Department Pharmazie-Zentrum für Pharmaforschung an der LMU) erhalten den von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH gestifteten Innovationspreis 2016 im Bereich Klinische Pharmazie. Die Arbeitsgruppe wurde zusammen mit den Apothekern der Universitätsmedizin Mainz ausgezeichnet, mit denen sie sich die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung teilt. Verliehen wurde der Preis anlässlich des 41. Wissenschaftlichen Kongresses der ADKA in Aachen.

Im Fokus der Arbeit von Dr. Hopf steht das Projekt "POP Art – Patienten-orientierte Pharmazie für Ärzte und Apotheker: Ein interprofessionelles Lernprojekt in Klinischer Pharmazie – Projektbericht über einen neuen Ansatz für die Lehre in Klinischer Pharmazie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München". Dabei wird der Unterricht für Humanmedizin- und Pharmaziestudenten durch ein Praktikum auf Station ergänzt. Dies soll zum einen den Praxisbezug der Pharmazie verbessern und zusätzlich bereits während des Studiums die Kommunikation und Kooperation zwischen den Berufsfeldern fördern. Die Pilotstudie stieß dabei auf positive Rückmeldung. Studenten beider Studiengänge wünschen sich eine dauerhafte Etablierung des interprofessionellen Projekts im Curriculum. "Wir hoffen, dass wir dieses für Deutschland bisher einzigartige Projekt dauerhaft in der Ausbildung von angehenden Ärzten und Apothekern hier in München fest verankern können. Und wir wünschen uns bundesweit viele Nachahmer", sagt Dr. Hopf.

Beim zweiten Gewinner handelt es sich um das Projekt "Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz" der Universitätsmedizin Mainz. Dort entwickelten Prof. Irene Krämer und Dr. Claudia Mildner eine internetfähige Version des bundeseinheitlichen Medikationsplans, mit dem sich eine einheitliche Arzneimitteltherapie zwischen niedergelassenen und stationären Sektoren vereinbaren lässt.

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unterstützt als forschendes Pharmaunternehmen mit dem Innovationspreis Projekte für eine verbesserte patientenorientierte Arzneimittelversorgung und fördert die innovativen Aktivitäten der Krankenhausapotheker als Kompetenzzentrum der Pharmakotherapie. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 14. Mal verliehen. Zwei Projekte, die beide den ersten Platz belegten, wurden zum letzten Mal 2008 ausgezeichnet.