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Prof. Peter Scriba mit Paracelsus Medaille 2015 ausgezeichnet

Prof. Scriba, Dr. Mitrenga, Prof. Melchior, Prof. Kruse (v.l.n.r.) (Quelle: Deutsches Ärzteblatt) Die Preisträger Prof. Dr. Peter C. Scriba, Dr. Dieter Mitrenga, Prof. Dr. Hansjörg Melchior, Prof. Dr. Waltraut Kruse (v.l.n.r.) (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)
20.05.2015 -

Im Rahmen des 118. Deutschen Ärztetag Mitte Mai in Frankfurt am Main wurden Prof. Scriba zusammen mit drei weiteren Ärzten mit der Paracelsus-Medaille geehrt.

Professor Peter C. Scriba war u.a. maßgeblich an der festen Etablierung von Laboratoriumsdiagnostik endokriner Erkrankungen beteiligt. Zeit seiner exzellenten ärztlichen Laufbahn war er auf den medizinischen Fortschritt fokussiert. Als ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin der Universität Lübeck und von 1991 bis 1999 in der Medizinischen Klinik Innenstadt der Universität München hat er entscheidend den klinischen und wissenschaftlichen Aufbau der Hochschulen vorangebracht.

Peter Scriba hat durch seine Expertise zahlreiche wissenschaftliche Fachgesellschaften und Gremien bereichert – nicht zuletzt bis heute als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer. Durch sein Engagement im Sachverständigenrat für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen hat er Wissenschaft und Gesundheitspolitik maßgeblich zusammengeführt.

Auch ist die Inzidenz der Jodmangelerkrankungen in der Bevölkerung durch seinen Einsatz im Arbeitskreis Jodmangel deutlich zurückgegangen. Durch sein hohes wissenschaftliches, präventives und gesundheitspolitisches Engagement hat sich Peter Scriba um das Gesundheitswesen, die ärztliche Selbstverwaltung und um das Gemeinwohl in der Bundesrepublik Deutschland in hervorragender Weise verdient gemacht.

Die Paracelsus-Medaille wird seit dem 56. Deutschen Ärztetag 1952 verliehen und gehört zu den höchsten Auszeichnungen der deutschen Ärzteschaft.