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Dr. Michaela Stemberger mit Günter Landbeck Excellence Award geehrt

Dr. Kaumanns, Dr. Stemberger, Prof. Schneppenheim Ehrung* für Dr. Michaela Stemberger

Preisträger:

Dr. Michaela Stemberger
Klinik für Anästhesiologie, Abteilung für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie

Name der Auszeichnung: Günter Landbeck Excellence Award
Verleiher der Auszeichnung: Baxter Deutschland GmbH
Dotation : 20.000 Euro

Der Preis wurde verliehen für:

Dr. Michaela Stemberger konnte Anfang November auf dem 45. Hämophilie-Symposion in Hamburg den Günter Landbeck Excellence Award 2013 in Empfang nehmen.

Sie wurde damit für ihre herausragenden Forschungen im Bereich hämorrhagische Diathesen (Krankheitszustände mit erhöhter Blutungsneigung wie Hämophilie) ausgezeichnet. Dr. Stemberger erhielt den Günter Landbeck Excellence Award in der Kategorie „Klinische Arbeiten“. Sie hat den Einfluss von therapeutischem Klettern auf die Therapiemotivation bei jungen Erwachsenen mit Hämophilie untersucht und diese zugleich zu mehr Sport ermuntert. Die Ergebnisse der Studie von Dr. Stemberger zeigen, dass die jungen Patienten aufgrund des regelmäßigen Gruppensports und einer verständlich gestalteten individualisierten Pharmakokinetik-basierten Prophylaxe mehr Eigenverantwortung für ihre Therapie übernahmen und das ohne erhöhtes Verletzungsrisiko.

Der von dem Unternehmen Baxter unterstützte Günter Landbeck Excellence Award wurde dieses Jahr bereits zum dritten Mal verliehen. Er ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Experimentelle Arbeiten“ (25.000 Euro) und „Klinische Arbeiten“ (20.000 Euro) vergeben. Der zweckgebundene Preis soll als Zusatzfinanzierung der Nachwuchsförderung im Bereich Hämophilie dienen. Professor Dr. med. Günter Landbeck (1925 – 1992), Namensgeber der Auszeichnung, war Direktor der Abteilung für Blutgerinnungsforschung und Onkologie der Universitäts-Kinderklinik in Hamburg. 1985 erhielt er für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Hämostaseologie den Johann-Lukas-Schönlein-Preis. Dieser wird alle zwei Jahre vergeben und soll die Forschung zu chronischen Blutungskrankheiten fördern.

 


* auf dem Foto v.l.n.r.: Dr. Bernhard Kaumanns, Dr. Michaela Stemberger und Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim