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ERS zeichnet Lungenforschung am LMU-Klinikum aus

09.09.2014 - Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Europäischen Pneumologischen Gesellschaft (European Respiratory Society, ERS) erhalten drei Wissenschaftler des Münchner Comprehensive Pneumology Centers (CPC-M) Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Lungenforschung. Das CPC ist ein Forschungsverbund des Helmholtz Zentrums München mit dem Klinikum der Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und den Asklepios Fachkliniken München-Gauting.

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Die Preisträger im Überblick

Der diesjährige ERS Best Publication Maurizio Vignola Award for Innovation in Pneumology geht an Dr. Kristin Westphalen vom Klinikum der Universität München. Für ihre Publikation Sessile alveolar macrophages communicate with alveolar epithelium to modulate immunity in der Fachzeitschrift 'Nature' erhält Westphal den mit 18.000 Euro dotierten Award.

Professor Dr. Matthias Griese, ebenfalls vom Klinikum der Universität München, erhält den ERS Rare Pulmonary Disease Research Award 2014 für seine Forschung zu kindlichen interstitiellen Lungenerkrankung und die Etablierung einer europäischen Vernetzungsplattform. Der Preis ist mit 10.800 Euro dotiert und fördert die Forschung zu seltenen Lungenerkrankungen. Die beiden letztgenannten Preise wurden bereits auf der ERS-Jahrestagung verliehen.

Dr. Dr. Melanie Königshoff vom Helmholtz Zentrum München erhält den mit 7.500 Euro dotierten ERS Idiopathic Pulmonary Fibrosis (IPF) Research Award 2014. In ihrer Nachwuchsgruppe „Lung Repair and Regeneration“ am CPC untersucht Königshoff die Bedeutung verschiedener molekularer Signalwege bei der Entwicklung von chronischen Lungenerkrankungen, mit dem Ziel, neue diagnostische und therapeutische Ansatzpunkte – insbesondere für die Regeneration von Lungengewebe – zu identifizieren.