Startseite » Aktuelles » Ehrungen und Preise » Berliner Gesundheitspreis 2013

Berliner Gesundheitspreis 2013 für Apotheke des Klinikums

Preisverleihung Dr. Vetter-Kerkhoff (li.) und Dr. Strobach (re.) bei der Preisverleihung

Preisträger:

Referat für Arzneimittelinformation und Pharmakoökonomie
Abteilung Apotheke des LMU-Klinikums

Name der Auszeichnung: Berliner Gesundheitspreis
Datum: 19.03.2013
Dotation : 15.000,- €

Der Preis wurde verliehen für:

Der Berliner Gesundheitspreis wird jährlich vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost ausgeschrieben. Die Bewerber konnten dieses Mal sämtliche Beiträge rund ums Thema „Evidenzbasierte Medizin in Deutschland – wie kommt Wissen in die Praxis?“ einreichen. Eine Jury aus verschiedensten Experten wählte den Beitrag der Münchner Apothekerin und ihres Teams auf den zweiten Platz. Inhaltlich stellte sie in ihrer Arbeit das Verfahren der evidenzbasierten Arzneimittelinformation am LMU-Uniklinikum vor.

know-how-web Die Abteilung für Arzneimittelinformation wurde am Klinikum 1992 gegründet. Damals wie heute verfolgt die Abteilung das Ziel, fachlich bewertete Informationen über Arzneimittel zeitnah und vor allem praxistauglich Ärzten und Pflegenden zur Verfügung zu stellen. Inzwischen werden jährlich ca. 2.000 Anfragen mit komplexen Fragestellungen zur Arzneimitteltherapie einzelner Patienten oder von Patientengruppen fachlich und systematisch recherchiert und beantwortet. „Damit ist es den behandelnden Ärzten möglich, direkt am ‚point-of-care‘ evidenzbasierte Informationen für die Arzneimitteltherapie des individuellen Patienten einzubeziehen“, erklärt Dr. Strobach.

Dr. Cornelia Vetter-Kerkhoff ist auch Leiterin im Ausschuss für Arzneimittelinformation des Bundesverbands deutscher Krankenhausapotheker (ADKA e.V.). Sie sieht die Arzneimittelinformation als wichtige Brücke zwischen der wissenschaftlichen Literatur der Pharmakotherapie und der individuellen Situationen im Klinikalltag. „Die Arbeit der Arzneimittelinformation bringt einen großen Mehrwert für die Versorgung der Patienten und sorgt für eine Steigerung der Lebensqualität sowie für eine Senkung der Arzneimittelkosten im Krankenhaus“, sagt die LMU-Expertin.