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Der neue Klinikchef ist Spezialist für Osteoporose und Wirbelsäulenversetzungen

Prof. Dr. Wolfgang Böcker übernimmt Lehrstuhl für Unfallchirurgie

Prof. Dr. W. Böcker Prof. Dr. Wolfgang Böcker

Zum 1. November 2014 hat Prof. Dr. Wolfgang Böcker (Jahrgang 1967) den Lehrstuhl für Unfallchirurgie und die Leitung der Klinik für Allgemeine, Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) übernommen. Sein Vorgänger Prof. Dr. Wolf Mutschler ging altersbedingt in Pension. Prof. Böcker kommt von der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universität Gießen und Marburg. Er war dort am Standort Gießen zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt, Bereichsleiter für Wirbelsäulenverletzungen, sowie als ständiger Durchgangsarzt-Vertreter tätig.

Der gebürtige Karlsruher wuchs in Düsseldorf auf, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er studierte in Berlin und Toledo (USA). Seine Promotion führte er am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin durch (1998). Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt am Massachusetts General Hospital in Boston (USA) folgte ein zweijähriger klinischer Aufenthalt am Johns Hopkins Hospital in Baltimore (USA). Der Unfallchirurg war früher schon am LMU-Klinikum tätig und habilitierte sich 2008 an der LMU. Als Spezialist für Arbeitsunfälle sammelte er Erfahrung während eines einjährigen Aufenthaltes an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen (seinerzeit Lehrstuhl der Universität Heidelberg).  Er hat mehrere nationale und internationale Auszeichnungen von Fachgesellschaften bekommen, gehört den wichtigsten wissenschaftlichen Gremien und Verbänden (national und international) an und ist Autor von zahlreichen Publikationen und Buchbeiträgen.

Die bisherigen klinischen Schwerpunkte des Experten sind: Verletzungen der Wirbelsäule, insbesondere die Versorgung durch schonende minimalinvasive Verfahren; alters- und osteoporose-assoziierte Frakturen; große Revisionseingriffe bei periprothetischen Frakturen, komplexe Frakturen der großen Gelenke. Diese Inhalte stehen natürlich auch künftig im Zentrum der Weiterentwicklung der Klinik.

Professor Böcker: „In den letzten Jahrzehnten nahm die Unfallchirurgie an der LMU München immer eine Vorreiterrolle bei Innovationen ein. Beispielhaft hierfür ist die Versorgung polytraumatisierter Patienten, das sind Schwerverletzte in lebensbedrohlichem Zustand. Heute genießt der Lehrstuhl für Unfallchirurgie am Klinikum der LMU München einen exzellenten Ruf. Mein oberstes Ziel ist es, diese Spitzenstellung der Klinik als Maximalversorger weiter auszubauen. So soll die Klinik sowohl in der Notfallversorgung als auch bei der Behandlung von komplexen Verletzungen durch Patienten und Zuweiser als Referenzzentrum wahrgenommen werden.“


 

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