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Ehrendoktorwürde für Krebsforscher

Am 22. Oktober 2014 hat die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Otmar Wiestler, Vorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und Sprecher des Deutschen Zentrums für Translationale Krebsforschung (DKTK), verliehen.

Prof. Dr. Otmar Wiestler Prof. Dr. Otmar Wiestler

„Die Medizinische Fakultät möchte damit die herausragenden Leistungen von Herrn Professor Wiestler als Forscher auf dem Gebiet der molekularen und zellulären Neurowissenschaften und als visionärer und international anerkannter Wissenschaftsmanager würdigen, der die biomedizinische Forschung in Deutschland nachhaltig geprägt und nach vorne gebracht hat“, sagt Prof. Maximilian Reiser, Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU. Prof. Wiestler ist derzeit Direktor des Deutschen Krebsforschungsinstituts in Heidelberg sowie Vizepräsident der Helmholtz Gemeinschaft. Er ist Mitglied in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Advisory Boards und Koordinator des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung.

Das wissenschaftliche Werk von Prof. Wiestler ist eindrucksvoll. Gemeinsam mit Prof. Oliver Brüstle führte er bahnbrechende Untersuchungen zur Charakterisierung embryonaler Stammzellen durch und gründete einen Forschungsverbund, der sich dieser wissenschaftlichen Fragestellung intensiv widmete. Darüber hinaus war er maßgeblich an der molekularen und genetischen Charakterisierung von Hirntumoren beteiligt und trug wesentlich zur Gründung eines nationalen Netzwerkes zur Erforschung von malignen Gliomen bei. Weitere Forschungsschwerpunkte umfassten die vaskulären Grundlagen der Alzheimererkrankung. 



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