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Bei der Erforschung von seltenen Erkrankungen und der Behandlung von Betroffenen ist das Klinikum der Universität München eines der bundesweit führenden Zentren

Internationaler Tag der Seltenen Erkrankungen

Am 1. und 2. März 2013 findet im Dr. von Haunerschen Kinderspital das „1. Internationale Klaus Betke Symposium - Seltene Erkrankungen der roten Zellen“ statt. Der Zeitpunkt ist Programm, denn am 28. Februar jährt sich zum sechsten Mal der „Internationale Tag der Seltenen Erkrankungen“. Eine „seltene Erkrankung“ liegt vor, wenn weniger als 5 Menschen von 10.0000 betroffen sind.

 

Zugleich würdigt das Symposium das Lebenswerk von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Klaus Betke (1914-2011), der als international anerkannter Kinderarzt, Wissenschaftler und Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals von 1967 bis 1983 nicht nur ein hochverehrter akademischer Lehrer war, sondern auch als Nestor der pädiatrischen Hämatologie (die Lehre vom Blut) in Deutschland gilt.

Auch in anderen Fachbereichen finden Patienten mit seltenen Erkrankungen am Klinikum der Universität München hoch spezialisierte Ansprechpartner. Nun erhält die Medizinische Klinik IV im Bereich der seltenen Erkrankungen eine Zuwendung: Ab dem 1.3.2013 fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung für zunächst 3 Jahre mit 392.640 € die Langzeituntersuchung von Patienten, die am Cushing-Syndrom erkrankt sind. Die Förderung hat zum Ziel, mindestens 300 Patienten in 4 deutschen Zentren (neben dem Klinikum der LMU das Max-Planck-Institut für Psychiatrie, das Universitätsklinikum Würzburg und das Universitätsklinikum Düsseldorf) in das Register aufzunehmen.

 


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