GEP-NET

Neuroendokrine Tumoren (NET) des GastoEnteroPankreatischen Systems (GEP) umfassen eine Gruppe von Tumoren mit großen Unterschieden in ihrem Wachstums- und hormonellen Verhaltens. Ebenso breit ist das Spektrum der klinischen Verläufe: Auf der einen Seite stehen gutartige Tumoren, die etwas als Zufallsbefunde der Bildgebung oder histologischen Aufarbeitung von OP-Präparaten diagnostiziert werden, auf der anderen Seite kommt es zu klinisch ungünstigen Verläufen durch schnell wachsende Tumoren.

 

Neben diesen Tumor-bedingten Eigenschaften sind die Wirkungen spezifischer Hormone zu beachten wie Hypoglykämien bei Insulinomen, Flush-Symptome und Diarrhoen beim Karzinoid-Syndrom oder die Folgen eines endogenen Hyperkortisolismus bei einer ektopen ACTH Sekretion.

 

Die Diagnostik von GEP-NETs bedarf damit in aller Regel einer Kombination endoskopischer, bildgebender, hormoneller und histologischer Techniken, um ein sicheres Staging und Grading als Grundlage eines Therapieentscheids zu erreichen. In Abhängigkeit vom individuellen Befund sind auch an den therapeutischen Verfahren unterschiedliche Fachdisziplinen wie Internisten, Chirurgen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten beteiligt.

 
 

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