Ablauf der Therapie

Der Fokus der interdisziplinären Uro-Onkologischen Tagesklinik liegt auf der medikamentösen Therapie von Prostata-,    Nierenzell- und Blasenkarzinom. Dazu gehören Hormon-, Chemo- oder Immuntherapien, die in der Regel intravenös verabreicht werden.

Die rasanten Entwicklungen und neuen Zulassungen in der letzten zwei Jahre ermöglichen heutzutage ein breites Spektrum an systemischen Therapieoptionen.

Insbesondere mit den Immuntherapien können die Patienten in unserer Tagesklinik die aktuellsten Präparate erhalten, wobei der Einsatz immer genau überprüft wird und unter engmaschiger Überwachung erfolgt, um die Effektivität der Therapie zu steigern und um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Unser Ziel ist es eine personalisierte Therapie mit der bestmöglichen Effektivität anzubieten, bei der aber eine gute Lebensqualität erhalten werden kann.

Im Rahmen der Uro-Onkologischen Spezialsprechstunde können wir individuell beraten und gemeinsam mit den Patienten einen Therapieplan erstellen.

Chemotherapien werden in den meisten Fällen über subkutane, dauerhafte venösen Zugänge (sogenannte Portkatheter) verabreicht. Die Anlage dieser Portkatheter wird von uns in Kooperation mit den Radiologen kurzfristig organisiert.

Die Therapie erfolgt nach einem fest vorgegebenen Schema auf der interdisziplinären Tagesstation F5b, wo begleitend supportive Therapiemaßnahmen angeboten werden können (Ernährungs-beratung, Psycho-Onkologische Betreuung oder Schmerztherapie).

Dem Auftreten von möglichen therapieassoziierten Nebenwirkungen wird prophylaktisch vorgebeugt. Regelmäßige Verlaufskontrollen mittels Blutuntersuchungen und bildgebenden Verfahren werden organisiert und die Ergebnisse werden mit den Patienten ausführlich besprochen und an die niedergelassenen Kollegen weitergeleitet.

 

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