Laparoskopie
Die Laparoskopie - auch bekannt als Videochirurgie, Knopflochchirurgie oder minimal-invasive Chirurgie - ist ein Operationsverfahren bei dem mit Hilfe der sog. Bauchspiegelung Operationen schonend durchgeführt werden. Über 5 bis 10 Millimeter kleine Hautschnitte bringen die Ärzte eine Kamera und die Operationsinstrumente in das Operationsfeld um dann zum Beispiel die Niere oder die Prostata zu operieren. Die Kamera überträgt das Bild vom Operationsgebiet fast 20-fach vergrößert auf einen Bildschirm, so dass der Operateur und das gesamte Team ständig das OP-Feld im Blick haben.
Laparoskopische Techniken haben sich in den letzten Jahren für eine wachsende Anzahl von Eingriffen und Indikationen in der Urologie etabliert. Prinzipiell sind alle ehemals offenen urologischen Schnittoperationen mit Hilfe der Laparoskopie durchführbar. Entscheidend ist allerdings, welche Erfahrung die urologischen Abteilungen haben um mit dieser Technik zu operieren.
In der Urologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München wird das komplette Spektrum laparoskopischer Operationen bei urologischen Erkrankungen mit der modernsten OP-Ausrüstung angeboten. Im Jahr 2005/2006 wurden über 200 Patienten laparoskopisch operiert, dabei wurde allein mehr als 100 mal die von Krebs befallene Prostata mittels Knopflochchirurgie entfernt. Auch die Entfernung der Harnblase mit Anlage einer sog. Ersatzblase (Neoblase) gehört zu dem angebotenen Repertoire.
Das Laparoskopie-Team verfügt über sehr fundierte Erfahrungen und kann exzellente Ergebnisse mit diesem minimal invasiven Verfahren vorweisen die sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich ganz oben rangieren.
Die Hauptvorteile der laparoskopischen Technik sind:
Für das Operationsteam:
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sehr gute Übersicht durch die etwa 20-fache Vergrößerung des OP-Gebietes
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Einblick in Regionen, die beim offenen Operieren verborgen bleiben durch den Einsatz von sog. Winkeloptiken
Für die Patienten:
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bessere Blutstillung während der Operation mit weniger Blutverlust
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weniger Schmerzen durch kleinere Hautschnitte
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kleinere Narben und damit kosmetisch bessere Ergebnisse
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kürzerer Krankenhausaufenthalt und schnellere Erholung
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geringerer Arbeitsausfall