Forschung

Für die Grundlagenforschungen stehen der Urologischen Klinik verschiedene Laborräume im Forschungspavillon (LIFE-Zentrum mit dem Laser-Forschungslabor und dem Labor für Tumorimmunologie) sowie ein Zytologie- und ein bakteriologisches Labor zur Verfügung. Dabei wird ein breites Methodenspektrum von Molekularbiologie über Zellkultur bis zu physiologischen Modellen (Organbad) und Tiermodellen angewandt. Die untersuchten Fragestellungen umfassen u. a. Störungen der Blasenentleerung und der erektilen Funktion, Angiogenese (v. a. bei Tumoren) und die Identifikation prognostischer Marker bei urologischen Tumoren.

Die im Klinikum entwickelte Photodynamische Diagnostik (PDD) zur Früherkennung von Tumoren der Harnblase wird inzwischen in mehr als 500 urologischen Zentren weltweit angewendet. Die Erforschung der Effektivität dieser Technik bei anderen Tumoren des Urogenitaltraktes (Krebsvorstufen am Penis, Nierentumoren, Prostatakarzinom) ist derzeit Gegenstand experimenteller klinischer Studien im Rahmen nationaler und internationaler Kooperationen.

Zahlreiche klinische Studien befassen sich mit der Optimierung urologischer Operationsmethoden, beispielsweise innovative Therapie bei Inkontinenz, sowie mit urologischen Tumorerkrankungen.

Im Rahmen der experimentellen Reproduktionsmedizin werden neue Methoeden zur funktionellen Ejakulatanalyse etabliert und neue Imaging -Verfahren zur Untersuchung von Hoden und Samenleiter entwickelt.