Häufige Fragen zur fokalen Therapie

Wie kann ich einen Termin für eine Fokale Therapie vereinbaren?

Um zu überprüfen, ob Sie auch mittels Fokaler Therapie behandelt werden können, bitten wir Sie zunächst um eine ambulante Vorstellung in der Sprechstunde „Fokale Therapie“. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter dem Unterpunkt „Kontakt“. Bitte bringen Sie sämtliche urologischen Befunde, ggf. eine Liste der Medikamente, welche Sie einnehmen und ggf. vorhandene Arztberichte, CT-/MRT-Befunde und Behandlungsunterlagen anderer Kliniken und Ärzte mit.

Welche Tumoren können mit der Fokalen Therapie behandelt werden?

In der Regel können sinnvollerweise nur kleine, wenig aggressive Tumoren behandelt werden. Ob sie sich für eine Therapie mit HIFU eignen, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.

Der „Arbeitskreis für Mikrotherapie in Deutschland“ hat folgende Kriterien für Tumoren definiert, welche mittels Fokaler Therapie behandelt werden können:

  • PSA Wert  ≤ 15 ng/ml
  • Gleason Score ≤ 3+4=7a
  • Einseitiger Tumorbefall
  • Anzahl betroffener Stanzzylinder ≤ 30 %
  • Maximale Tumorinfiltration < 50 %
  • Keine PIRADS 4 oder 5 Läsion auf der kontralateralen Seite im präoperativen Kernspin

Wie lange muss ich in der Klinik bleiben?

Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 3 - 5 Tage. Während der Behandlung erhalten Sie einen Blasendauerkatheter, der am ersten oder zweiten Tag nach der Operation entfernt werden kann. Die Behandlung wird üblicherweise in Vollnarkose durchgeführt.

Was kostet die Fokale Therapie?

Die Kosten für Durchführung einer Fokalen Therapie werden in der Regel komplett von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Muss ich nach der Therapie auch zur Nachsorge gehen?

Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind nach einer organerhaltenden Therapie der Prostata zwingend notwendig. Hierzu gehören regelmäßige PSA-Kontrollen in dreimonatlichen Abständen und die Durchführung einer Prostatastanzbiopsie sowie einer Kernspintomographie der Prostata in 6 - 12 monatlichen Abständen.