Urologische Klinik und Poliklinik » Leistungsspektrum

Die Urologische Klinik der LMU – Wer wir sind und auf was wir uns spezialisiert haben

Das Klinikum der Universität München besitzt national und international bei Patienten und der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf. Lang bewährte traditionelle Konzepte und innovative moderne Medizin bilden hier eine Symbiose, die das Angebot eines breiten sowie hochqualitativen Leistungsspektrums garantiert.

Die Urologische Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universität München versteht sich als patientenorientierte Klinik der Maximalversorgung, die die gesamte Bandbreite urologischer Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten auf höchstem Niveau anbietet. Ob offen chirurgische Operationsverfahren, Roboter-unterstützte Chirurgie (‚Da Vinci’), Laparoskopie (‚Schlüsselloch-Chirurgie’), Endoskopie, Laserverfahren (‚Greenlight’ oder ‚HoLEP’), minimal-invasive Chirurgie oder Mikrochirurgie - sämtliche operativen Behandlungsmöglichkeiten finden Sie bei uns durch spezielle Teams mit herausragenden Spezialisten besetzt. Die Leiter unserer Schwerpunkte und Arbeitsgruppen besitzen hohes bis höchstes nationales und internationales Renommee.  Sie publizieren Ihre herausragenden Forschungen und klinischen Projekte laufend in den besten internationalen wissenschaftlichen urologischen Fachzeitschriften.

Heute ist die Urologische Klinik der LMU auf Grund der Häufigkeit der verschiedensten urologischen Operationen eine der führenden operativen urologischen Universitätskliniken in Europa und sogar weltweit. Im Jahr 2016 haben wir über 4.200 Patienten stationär betreut, weit über 1.000 ambulante Operationen durchgeführt und über 25.000 Patienten ambulant gesehen.

Für alle urologischen Krankheitsbilder und spezifischen Fachfragen stehen Ihnen umfassend ausgebildete und erfahrene Ärzte zur Verfügung. Die höchste Kompetenz unserer Spezialisten in Kombination mit der großen Auswahl etablierter und modernster Behandlungsmethoden ermöglicht, dass wir je nach Befund und persönlichen Voraussetzungen individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen können. Dabei profitieren Sie auch von unserer engen Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und medizinischen Spezialeinrichtungen des Klinikums. Indem wir Synergieeffekte nutzen und das Know-how verschiedener Kliniken bündeln, sind Sie jederzeit optimal versorgt.

Im Rahmen unserer engagierten Forschungstätigkeit genießt unsere Klinik ebenso weltweit hohes Ansehen. Die Ergebnisse der kontinuierlich durchgeführten wissenschaftlichen Projekte sowie der globalen Kooperation mit anderen Spitzenuniversitäten und der Industrie fließen unmittelbar in unsere tägliche Arbeit ein: So wenden wir erfolgreich neue Therapien und innovative Zusatzbehandlungen an und sind immer "auf dem neusten Stand".

 

Um Ihnen einen Eindruck über unsere Leistungsfähigkeit zu verschaffen, im Folgenden einige Operationszahlen aus dem Jahr 2016 (Der Qualitätsbericht, der einen detaillierten Überblick über das gesamte Klinikum der Universität München gestattet, steht hier auf der Website des Gesamtklinikums zur Verfügung; weitere Zahlen und Vergleichszahlen auf www.weisse-liste.de und bei der Initiative Qualitätsmedizin):

 

  • 564 Operationen bei Prostatakrebs: "radikale Prostatektomien" (robotisch, retropubisch oder laparoskopisch), in der Mehrzahl "Nerven-erhaltend", d. h. mit dem Ziel einer guten Frühkontinenz und einer guten Potenz. Ganz überwiegend werden diese Operationen sehr schonend in Rückenmarksnarkose ("Spinalanästhesie") durchgeführt. Zusätzlich bieten wir als Alternative zur Operation die Brachytherapie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlentherapie an.
    Auf Grund der Daten des Tumorzentrums München, eigener Erfahrungen sowie der anderer Spitzeninstitutionen (Onkologische Klinik des MD Anderson Cancer Centers und Urologische Klinik der Universität Toronto) haben wir damit begonnen, ausgewählten Patienten mit Prostatakrebs und Lymphknoten- und/oder einzelnen Knochenmetastasen eine aggressive kombinierte Behandlungsstrategie aus Operation und nachfolgender Strahlentherapie anzubieten.

  • 437 Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung: 206 endoskopische Prostataresektionen ("TUR-P" mit modernsten Geräten wie z B der "bipolaren Resektion"), 230 Lasertherapien (HoLEP u. a. Verfahren) und 1 offen-chirurgische Entfernung (nur noch ‚1’ weil HoLEP diese Schnittoperation überflüssig macht).

  • 254 Operationen bei Nierenkrebs: 103 "Tumornephrektomien" und 151 "partielle Tumornephrektomien" (d. h. bei diesen Patienten konnte der Nierenkrebs so operiert werden, dass der Krebs entfernt, die gesunde Restniere aber erhalten wurde; bei mehreren Patienten konnte ein Nierenkrebs, der beide Nieren befallen hatte, beidseits Organ-erhaltend entfernt werden). Oft können diese Nierenkrebsoperationen und andere Nierenoperationen bei gutartigen Erkrankungen laparoskopisch (‘Schlüssellochchirurgie’) durchgeführt werden.

  • 172 Operationen bei weiblicher und männlicher Harninkontinenz (unwillkürlicher Harnverlust), oft als minimal-invasive OP ("Bandeinlage"). Bei Inkontinenz bei Männern nach Prostataoperationen haben wir mit in der Zwischenzeit weit über 600  "Advance-Band" – Einlagen ein minimal-invasives Operationsverfahren auf höchstem Niveau etabliert.

  • 541 endoskopische Entfernungen von Harnblasentumoren

  • 118 Blasenersatz-Operationen: "Harnableitungen" bei Patienten mit fortgeschrittenem Harnblasentumor oder (selten) schweren anderen Blasenerkrankungen; hier bieten wir das gesamte Spektrum des Harnblasenersatzes an ("Ileum-Neoblase", "katheterisierbarer Pouch", "Rektum-Sigma-Pouch" und "Ileum-Conduit").

  • 114 Operationen mit vollständiger Entfernung der Blase ("radikale Zystektomie") bei lokal fortgeschrittenem Blasenkrebs; oft können diese Operationen "Nerven-erhaltend", d. h. mit dem Ziel einer guten Frühkontinenz und einer guten Potenz, durchgeführt werden.

  • 605 Harnleiterspiegelungen ("diagnostische und/oder therapeutische URS") zur Behandlung von Harnsteinleiden im Harnleiter oder in der Niere (oft in Verbindung mit einer Zertrümmerung der Steine mittels verschiedener, auf die jeweilige Situation angepassten Laser) oder zur Erkennung von Tumoren des Harnleiters oder des Nierenbeckens; in ausgewählten Fällen auch zur Laserbehandlung von oberflächlichen Harnleiter- und Nierenbeckentumoren.

  • 115 offene Operationen und 126 endoskopische Operationen ("Sachse-Urethrotomie") bei männlichen Harnröhrenengen.

 

Wir bieten neben den stationären Eingriffen eine Vielzahl von ambulanten Operationen an wie z. B. Vasektomien, Zirkumzisionen, Hydrozelenabtragungen oder Botox-Injektionen in die Harnblase.

Zwischen der Urologischen Klinik der Universität München und dem Informationsportal operation.de besteht eine Kooperation. Auf operation.de finden Patienten zu bestimmten Operationen nützliche und hilfreiche Informationen (u. a. zu den Themen Prostatakrebs, Blasenkrebs oder Harninkontinenz).

 

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