Nachkontrollen nach Lungentransplantation

Nach Abschluss der stationären Behandlung erfolgt in der Frühphase nach Transplantation zunächst einmal pro Woche eine ambulante Kontrolle im Transplantationszentrum. Dabei werden Blut-, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen gemacht sowie gegebenenfalls eine brochoskopische Lungenbiopsie und eine CT Untersuchung durchführt. Bei stabiler Transplantatfunktion werden dann im weiteren Verlauf die Abstände zwischen den Kontrollen immer länger.

Die Bestimmung wichtiger Laborparameter sollte allerdings trotzdem weiterhin regelmäßig (ca. alle vier Wochen) durchgeführt werden. Dies kann beim Hausarzt erfolgen. Lediglich die Bestimmung der Medikamentenspiegel muss in einem Speziallabor durchgeführt werden. Dieses übermittelt die Werte dann dem Transplantationszentrum, das gegebenenfalls eine Adaptierung der Dosis dem Patienten telefonisch mitteilt. Um eine chronischen Abstoßung (obliterative Bronchiolitis) möglichst früh zu erkennen, sollten sich Lungentransplantierte allerdings auch im Langzeitverlauf ca. alle 3 Monate im Transplantationszentrum vorstellen.