Nachkontrollen

Nach Abschluss der stationären Behandlung erfolgt in der Frühphase nach Transplantation zunächst einmal pro Woche eine ambulante Kontrolle im Transplantationszentrum. Dabei werden Blut-, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen gemacht sowie gegebenenfalls eine Rechtsherzbiopsie durchführt. Bei stabiler Transplantatfunktion werden dann im weiteren Verlauf die Abstände zwischen den Kontrollen immer länger. Nach dem ersten Jahr werden die Patienten je nach Verlauf nur noch halbjährlich beziehungsweise jährlich einbestellt.

Die Bestimmung wichtiger Laborparameter sollte allerdings trotzdem weiterhin regelmäßig (ca. alle vier Wochen) durchgeführt werden. Dies kann beim Hausarzt erfolgen. Lediglich die Bestimmung der Medikamentenspiegel muss in einem Speziallabor durchgeführt werden. Dieses übermittelt die Werte dann dem Transplantationszentrum, das gegebenenfalls eine Adaptierung der Dosis dem Patienten telefonisch mitteilt.