Erfolgsaussichten nach einer Herztransplantation

Die meistern schwer herzinsuffizienten Patienten haben zum Zeitpunkt der Herztransplantation bereits eine lang dauernde Erkrankung hinter sich mit häufigen Arztbesuchen und regelmäßigen Klinikaufenthalten. Die Herztransplantation führt zu einer erheblichen Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität.

Die seelischen Befindlichkeiten nach einer Transplantation sind für die Patienten kein leichter Spaziergang, aber doch ein Weg in ein besseres Leben. Die meisten Patienten akzeptieren relativ schnell, dass sie gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und in enger Anbindung an die betreuenden Transplantationsärzte leben müssen. Dies wird in der Regel sogar als ein gewisser Vorteil gesehen. Es gibt wenige Personengruppen, deren Gesundheit so engmaschig und kontinuierlich kontrolliert wird, wie herztransplantierte Patienten. Das neue Herz wird als „eigen“, die Herztransplantation als der Beginn eines neuen Lebens akzeptiert, das man nun bewusster führt als dies vielleicht vor der Transplantation der Fall war.

Herztransplantierte haben gute Chancen, dieses neue Leben über lange Zeit zu genießen. Die Transplantationsmedizin hat im letzten Jahrzehnt enorme Fortschritte gemacht. Ziel der Forschung ist es vor allem, die Nebenwirkungen der Medikamente zu minimieren und die Transplantatvaskulopathie weitestgehend zu reduzieren. Hier gibt es vielversprechende neue Ansätze.

Prozentuales Überleben nach Herztransplantation am Klinikum der Universität München: Zehn Jahre nach Transplantation sind noch ca. 60% der Patienten am Leben, der am längsten überlebende Patient wurde vor mehr als 25 Jahren transplantiert.

Statistik prozentuales Überleben

Jahre nach Herztransplantation