Logopädie

Logopädie - was ist das eigentlich? Was machen denn LogopädInnen?

Zunächst einmal ist man als Logopädin oder Logopäde ein/e Angehörige/r eines medizinischen Heilberufes. LogopädInnen beraten, machen Diagnostiken und führen Therapien bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch. Dabei geht es um Stimm-, Sprach-, Sprech-, Schluck- und Hörstörungen

Ziel ist es, eine Verbesserung oder Normalisierung der Kommunikationsfähigkeit bzw. der Schluckfunktion zu erreichen.

Die Ausbildung an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Logopädie zeichnet sich insbesondere durch den fachpraktisch orientierten Unterricht aus. Von Beginn an werden theoretische Kenntnisse mit der praktischen Umsetzung eng vernetzt.


Die Erlaubnis, die Berufsbezeichnung "Logopäde/Logopädin" zu führen wird erst nach einer erfolgreich bestandenen staatlichen Prüfung erteilt. Dann können die Absolventen unter dieser Berufsbezeichnung tätig werden. Auch die Selbständigkeit ist danach möglich.

Das Berufsfeld der Logopädin beinhaltet die Tätigkeit in logopädischen Praxen, in Praxisgemeinschaften mit anderen Berufsgruppen wie z.B. Ergo- und Physiotherapeuten oder Ärzten für Kommunikationsstörungen, in Kliniken oder Rehabilitationszentren, in Beratungsstellen sowie auch in pädagogischen Sondereinrichtungen wie z.B. heilpädagogische Tagesstätten oder Sprachheilkindergärten. Auch in der Lehre - häufig nach einem ergänzenden Studium - können Logopäden tätig werden.