Kongressbesuch in Dortmund

Der Oberkurs unternam gemeinsam mit Fr. Dr. Nonn eine dreitägige Exkursion nach Dortmund zum diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation. Es ist der größte Fachkongress für Unterstützte Kommunikation im deutschsprachigen Raum.

Der Kongress stand unter dem Motto: "Unterstützte Kommunkation spricht viele Sprachen".

Was bedeutet dieses Motto?

Unterstützte Kommunikation nutzt alle Kommunikationsformen, die es Menschen ohne Lautsprache ermöglichen, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Einfache Formen wie Gesten, Mimik, die Gebärden der Deutschen Gebärdensprache, grafische Zeichen auf unterschiedlichen Oberflächen wie Tafeln, Schildern, Mappen, in Kommunikationsbüchern oder auf elektronischen Kommunikationsgeräten spielen dabei eine ebenso große Rolle, wie die neuen Medion, soziale Netzwerke im Internet, Tablet und PCs.

Ob akustische, visuelle oder haptische Zeichen für die Übermittlung von Informationen eingesetzt werden: Unterstützte Kommunkation spricht alle Sprachen und hilft dabei, Kommunikationsbarrieren abzubauen.

Der Kongress war ein Ort der Begegnung: "sharing and caring" - in Form von Fachvorträgen, Workshops, Best Practice oder Podiumsveranstaltungen zu Innovation & Technik erwarben die Schülerinnen Wissen über Unterstützte Kommunikation, das sie in ihren eigenen Therapien mit Patientinnen und Patienten mit Behinderung in die Praxis umsetzen können. Die Schülerinnen tauschten sich mit Expertinnen und Experten aus und sammelten viele Erfahrungen über Menschen, die Unterstützte Kommunikation zur Verständigung nutzen, und über ihre Familien.

Kerstin Nonn