ChroPac

Studie zum Vergleich zweier unterschiedlicher Operationstechniken zur Therapie der chronischen symptomatischen Pankreaskopf-Pankreatitis

Fortgeschrittene Stadien der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung insbesondere des Pankreaskopfes sind häufig mit chronischen Schmerzen, Mangelernährung, Behinderung der Nahrungspassage im oberen Magen-Darm-Trakt und wiederkehrenden Schüben einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung aufgrund von Steinen und Verengungen des Pankreasgangs vergesellschaftet. Für diese Patienten stellt die Pankreaskopfresektion, also die chirurgische Entfernung des entzündeten Bauchspeicheldrüsengewebes unter Erhalt des Bauchspeicheldrüsenschwanzes die Operation der Wahl dar. Unterschiedliche Operationsmethoden wurden hierzu etabliert. In dieser multizentrischen prospektiv randomisierten Studie des Studienzentrums des deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) wird die Operation mit Erhalt des Zwölffingerdarms (Methoden nach Beger, Bern oder Frey) mit der partiellen Duodenopankreatektomie (Methoden nach Kausch-Whipple oder Traverso-Longmire), also der klassischen en-bloc Resektion von Bauchspeicheldrüsenkopf und Zwölffingerdarm verglichen. Ziel der Studie ist die Erfassung der Lebensqualität (Schmerzreduktion etc.), Rezidivhäufigkeit und chirurgischen Komplikationsrate nach der Operation.

Ansprechpartner

PD Dr. A. Kleespies

E-Mail Axel.Kleespies@med.uni-muenchen.de

Telefon (089) 4400 - 0

  Verantwortlich für den Inhalt: PD Dr. J. D'Haese