Erosive Osteochondrose

Die erosive Osteochondrose ist im Prinzip das Fortschreiten der Bandscheibendegeneration unter Beteiligung und Mitreaktion der knöchernen Endplatten der angrenzenden Wirbelkörper.

Erosive Osteochondrose L3/4 Abb. 1: Erosive Osteochondrose L3/4

Hierbei kommt es zu einer fortschreitenden Verschmälerung des Bandscheibenraums, zu Entzündungsreaktionen im angrenzenden Knochen der Wirbelkörperendplatten mit zunehmender Sklerosierung und Bildung von Knochenanbauten, den sogenannten Spondylophyten. Diese Veränderungen sind einer Arthrose an anderen großen Gelenken nicht unähnlich. Ähnlich wie es z.B. am Kniegelenk zu einer aktivierten Arthrose mit akutem Reizzustand und verstärkten Schmerzen kommen kann, gibt es auch eine aktivierte erosive Osteochondrose. In der MRT lassen sich hier typische Veränderungen mit Wassereinlagerungen im Wirbelkörperknochen, einem „Knochenmarksöden“ darstellen.

Die Behandlung der erosiven Osteochondrose richtet sich wie bei der Bandscheibendegeneration nach Alter, Knochenqualität, Stabilität, Beteiligung benachbarter Segmente und degenerativen Veränderungen an den Facettengelenken: Wenn konservative Behandlungen versagen, kommen im Wesentlichen Fusionsoperationen oder die Implantation einer Bandscheibenprothese in Frage.

 
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