Diagnostische Injektionen

Wenn sich mit den bisher geschilderten Mitteln eine Diagnose nicht ausreichend sichern lässt oder wenn dennoch mehrere Schmerzursachen in Frage kommen, können diagnostische Injektionen weiterhelfen.

 

 

Hierbei werden bestimmte Gelenke oder Gefühlsnerven durch unter Röntgendurchleuchtung gezielte Injektionen mit einem örtlichen Betäubungsmittel für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet, ähnlich wie beim Zahnarzt.

 

 

So kann z.B. bei fraglichen Nervenwurzelkompressionen eine periradikuläre Infiltration und bei fraglicher Beteiligung des Sacroiliacalgelenks eine intraartikuläre Injektion durchgeführt werden.

 

 

Bei der Frage nach einer symptomatischen Spondylarthrose kann eine Leitungsanästhesie der versorgenden Gefühlsnerven wichtige Informationen liefern.

 

 

Bei der Abklärung von degenerativ veränderten Bandscheiben oder einer erosiven Osteochondrose vor einem eventuellen therapeutischen Eingriff kann eine Discographie bei der Lokalisation der schmerzhaften Etage helfen.

 

 

Zum Ausschluss einer bestehenden Hüftgelenksarthrose als relevante Schmerzquelle kann unter entsprechender Sterilität eine intraartikuläre Injektion sinnvoll sein.

 

 

Ein Teil dieser Injektionen kann mit einer entsprechenden Medikamentenkombination auch als Therapieversuch durchgeführt werden.

 

 

Zudem existieren weitere Lokalisationen die einer Injektion zugänglich sind (z.B. transhiatal und epidural).

 
DE EN AR RU

Kontakt

Orthopädische Poliklinik
+49 (0) 89 4400 -73790

Kindersprechstunde
+49 (0) 89 4400 -73920

Privatsprechstunde Klinikdirektor Prof. Jansson  +49 (0) 89 4400 -72771

Privatsprechstunde Prof. Müller, stellv. Klinikdirekor  +49 (0) 89 4400-73781

Privatsprechstunde Prof. Dürr, Leitung Schwerpunkt Tumororthopädie                  +49 (0) 89 4400-76782

Online-Terminanfrage

Endocert Certificate english Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
novocart Zertifikat - NOVOCART 3D Kompetenzzentrum