Labrumläsionen

Das Labrum an der Hüfte ist eine knorpelige Lippe, welche die Hüftgelenkspfanne begrenzt und damit die Gelenkfläche um ca. 22% vergrößert. In der Folge eines Impingement-Syndroms oder von Verletzungen kann es auch zu einer Schädigung oder sogar einem teilweisen Abriss des Labrums kommen. Je nach Ort der Schädigung und der Gewebequalität kann das Labrum wieder in seiner normalen Position fixiert werden. Dazu wird der knöcherne Pfannenrand mit einer Fräse angefrischt und es werden resorbierbare (auflösbare) Fadenanker eingebracht, mit denen das Labrum gefasst wird und wieder befestigt werden kann. Bei einer diffusen Schädigung und Ausfransung muss der kaputte Anteil  entfernt werden, um die Schmerzen zu beseitigen und weiteren Schaden am Gelenk zu verhindern.

Bei einer Refixierung ist für ca. sechs Wochen eine Beugung über 90° zu vermeiden (also kein ganz tiefes Sitzen), um ein Anheilen des Labrums zu ermöglichen. Belastet werden darf das Bein bereits nach 2 Wochen.

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Labrumriss                                             Labrumrefixation

 
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