Knorpelschäden

Liegen am Hüftgelenk isolierte, lokal begrenzte Knorpelschäden vor, können diese mittels Mikrofrakturierung behandelt werden. Dabei wird der im Knorpeldefekt freiliegende Knochen mit einem kleinen Meißel aufgebrochen und es wandern Stammzellen aus dem Knochenmark aus, die in der Lage sind, neuen, wenn auch weniger belastbaren, Knorpel zu bilden. Nach der Operation darf das Gelenk allerdings für 6 Wochen nicht belastet werden. Zusätzlich kann eine Lockerung der Kapsel (Kapelrelease) und teilweise Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie) zur besseren Beweglichkeit und Schmerztherapie erfolgen. Bei größeren Knorpelschäden besteht auch die Möglichkeit einer Knorpelzelltransplantation. Dazu müssen im ersten Schritt Knorpel-Knochenzylinder entnommen werden. Diese werden über drei Wochen im Labor angezüchtet und dann in einem speziellen Gel in einer zweiten Arthroskopie minimal invasiv in den Defekt eingebracht.

Ausgedehnte Knorpelschäden im Sinne einer Arthrose können arthroskopisch nicht hinreichend behandelt werden. In diesen Fällen bitten wir um Vorstellung in unserer Endoprothesensprechstunde.

 
DE EN AR RU

Kontakt

Orthopädische Poliklinik
+49 (0) 89 4400 -73790

Kindersprechstunde
+49 (0) 89 4400 -73920

Privatsprechstunde Klinikdirektor Prof. Jansson  +49 (0) 89 4400 -72771

Privatsprechstunde Prof. Müller, stellv. Klinikdirekor  +49 (0) 89 4400-73781

Privatsprechstunde Prof. Dürr, Leitung Schwerpunkt Tumororthopädie                  +49 (0) 89 4400-76782

Online-Terminanfrage

Endocert Certificate english Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
novocart Zertifikat - NOVOCART 3D Kompetenzzentrum