Morbus Dupuytren

Der Morbus Dupuytren ist eine Erkrankung der Hohlhandfaszie. Es kommt, meist über den Verlauf von Jahren, zu einer zunehmenden Einziehung der Langfinger. Am Häufigsten sind der Kleinfinger und der Ringfinger betroffen. In der Regel haben die Patienten keine Schmerzen, aufgrund der zunehmenden, fixierten Beugestellung der Finger treten im Alltag jedoch Probleme beim Greifen, Hände schütteln, Handschuhe anziehen usw. auf.

 

Therapie:

Zu Beginn der Erkrankung, wo meist nur eine Verhärtung in der Hohlhand zu spüren ist, kann eine abwartende Haltung empfohlen werden. Die Erkrankung schreitet sehr unterschiedlich schnell fort, so dass in vielen Fällen gar keine Therapie notwendig ist. Kommt es jedoch durch die immer stärkere Beugung zur zunehmenden Behinderung im Alltag sollte eine operative Therapie erfolgen. Konservative Maßnahmen zeigen keine Wirkung.

Bei der Operation, die ambulant durchgeführt werden kann, wird der verdickte Faszienstrang unter sorgfältigster Präparation herausgelöst und radikal entfernt. Eine Ruhigstellung mittels Gipsschiene erfolgt bis zur Wundheilung, der Patient darf und soll die Finger jedoch sofort bewegen. Nach ca. 4-8 Wochen (je nach Schweregrad unterschiedlich) ist die Hand wieder weitgehend einsetzbar. Die selten auftretenden Hauptrisiken sind die Nervenverletzung, Nachblutungen und das Wiederauftreten bei ungenügender Entfernung.

 

 
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Ambulanz

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