Verletzungen

Verletzungen an der Hand können als Knochenbruch oder Weichteilverletzung (Bänder, Kapsel, Sehnen) auftreten. Am Häufigsten sind der Handgelenksbruch sowie Verstauchungen der Finger. Nach genauer klinischer Untersuchung erfolgt die Röntgenuntersuchung zum Ausschluß knöcherner Verletzungen. Mittels Ultraschall oder Kernspointomographie können aber Weichteilverletzungen bildgebend dargestellt werden. Auch bei Bagatellverletzungen können die Finger noch lange angeschwollen und schmerzhaft bleiben.

 

verletzung 1

                 Abb.: Handgelenksbruch mit starker Verschiebung

 

Therapie:

Bei knöchernen Verletzungen erfolgt bei guter Stellung die Ruhigstellung im Gips für 4-6 Wochen. Bei starker Verschiebung oder Gelenkbeteiligung erfolgt in der Regel eine operative Versorgung mit Bohrdrähten, Schrauben oder Platten. Sehnenrisse müssen zeitnah genäht werden, sonst kann eine Ersatzoperation notwendig werden um die Funktion wiederherzustellen. Kapsel-Band-verletzungen können in der Regel konservativ mit Schienen behandelt werden. Eine Ausnahme bildet der sog. Skidaumen, ein Abriss des ellenseitigen Seitenbandes am Daumengrundgelenk, das bei deutlicher Instabilität operativ fixiert werden sollte.

 

beugesehnenriss

            Abb.: Beugesehnenriss über einer Plattenosteosynthese

 

 
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