Unicondylärer Oberflächenersatz

Überblick

Falls die Arthrose nur isoliert den inneren oder äußeren Anteil des Kniegelenks umfasst, kann ein kleineres Implantat, welches nur die Hälfte des Gelenks ersetzt, verwendet werden. Für die Verwendung dieser sogenannten unikondylären Schlittenprothesen ist es wichtig, dass keine Schmerzen in anderen Bereichen des Kniegelenks bestehen und die Kreuzbänder intakt sind.

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Wesentliches zur Operationstechnik

Aufgrund der geringeren Größe der Implantate kann der Eingriff durch einen kleineren Schnitt durchgeführt werden, das operative Trauma ist also geringer als beim bikondylären Oberflächenersatz. An der Klinik für Orthopädie der Universität München am Klinikum Großhadern verwenden wir diese minimal invasive Operationstechnik seit über 10 Jahren mit großem Erfolg. Konsequenterweise sind die postoperativen Beschwerden meist geringer und die Rehabilitation schneller.

Zielgruppe

Diese Methode eignet sich für Patienten mit einer begrenzten Gonarthrose und erhaltener Bandstabilität. Falls in späteren Jahren auch andere Gelenkanteile Arthroseprobleme bereiten, kann in aller Regel auf ein bikondyläres Modell gewechselt werden. Das erhöhte Lockerungsrisiko und der eventuell später notwendige Wechsel auf ein bikondyläres Modell muss den Patienten daher bei der Entscheidung für ein solches Implantat klar sein.

 

 
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Ambulanz

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Team

Klinikdirektor


Prof. Dr. Dipl.-Ing. V. Jansson

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Leiter Knieendoprothetik


Pietschmann Matthias_2016-klein     

Prof. Dr. med. M. Pietschmann

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Leiter Hüftendoprothetik

Paulus-2019

FOA Dr. med. A. Paulus