Kappenprothese

Eine spezielle Variante der Hüftprothesen, die Oberflächenersatzprothese oder Kappenprothese (Abb. 1), kam bis vor einigen Jahren in Deutschland bei jüngeren Patienten (< 60 Jahre) häufig zum Einsatz. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in dem geringen Knochenverlust am Oberschenkel und dem Erhalt der Gelenkgeometrie. Es haben sich in den letzten Jahren aber auch immer mehr Nachteile gezeigt. So kommt es neben einem vermehrten Knochenverlust am Becken zu einer Erhöhung von Metallionen im Blut aufgrund der Metall-Metall-Gleitpaarung der Prothese mit fraglichen Langzeitfolgen. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren in nationalen Endoprothesenregistern hohe Lockerungsraten der Kappenprothesen ergeben. Aufgrund dieser Nachteile wird dieser Prothesentyp in den meisten Kliniken, und auch am Klinikum Großhadern, nicht mehr verwendet.

 

 
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Prof. Dr. Dipl.-Ing. V. Jansson

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Pietschmann Matthias_2016-klein     

Prof. Dr. med. M. Pietschmann

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Leiter Hüftendoprothetik

Paulus-2019

FOA Dr. med. A. Paulus