Weichteilsarkome

Bösartige Tumoren des Weichgewebes sind zwar doppelt so häufig wie solche des Knochens insgesamt jedoch immer noch seltene Erkrankungen. Wichtigste therapeutische Maßnahme ist immer noch die operative Resektion des Tumors, eventuell gefolgt von oder nach vorausgegangener Strahlentherapie. Im Klinikum der LMU München wird zusätzlich eine multizentrische Studie zur Wirksamkeit einer Chemotherapie in Kombination mit einer Hyperthermie koordiniert und durchgeführt. Durch intensive Zusammenarbeit insbesondere mit dem Kollegen der plastischen Chirurgie lassen sich auch komplexe Tumoren oft ohne wesentliche funktionelle und ästhetische Einbussen entfernen. Problematisch bleibt die Diagnose der Tumoren.

An ein Weichteilsarkom sollte man immer denken, wenn

  • Ein Tumor wächst
  • Ein Tumor größer als 5 cm im Durchmesser ist
  • Ein Tumor Schmerzen verursacht
  • Ein Tumor tief im Gewebe liegt
  • Ein Tumor rezidiviert – unabhängig ob er in den Fällen davor als gutartig befundet wurde