Schulterendoprothetik

Die wichtigsten Probleme und deren Therapien

   

Schulterendoprothetik

Die primäre Schultergelenksarthrose, also die primär degenerative Erkrankung des Schultergelenks tritt nur in etwa 3% der Fälle auf. Die häufigsten sekundären Ursachen einer Schultergelenksarthrose sind die rheumatische Gelenkserkrankung, Unfallfolgen, Durchblutungsstörungen des Oberarmkopfes, chronische Rotatorenmanschettendefekte, Instabilitäten und postoperative Zustände.

Das erste künstliche Schultergelenk wurde bereits 1893 implantiert. In den 50iger Jahren begann dann die Fortentwicklung der Schulterendoprothetik. Speziell in den letzten 10 Jahren nahm die Entwicklung der Prothesenmodelle einen rasanten Verlauf. So befinden wir uns derzeit in einem Zeitalter der Dritt-bzw.Viertgenerationsprothesen in der es möglich ist durch ein ausgeklügeltes Prothesendesign eine enorme Anpassungsfähigkeit an die gegebene Anatomie zu schaffen und die bestehenden anatomischen Bedingungen wiederherzustellen. In der Bundesrepuplik Deutschland werden derzeit etwa 8000, in den USA etwa 18.000 Arthroplastiken am Schultergelenk jährlich vorgenommen.

 

Seit Jahren wird in unserer orthopädischen Abteilung, immer auf dem aktuellsten Entwicklungsstand basierend, die Schulterendoprothetik mit guten bis sehr guten Ergebnissen eingesetzt.

 

 

Dauer des stationären Aufenthalts und krankengymnastische Nachbehandlung

 

Der stationäre Aufenthalt beträgt etwa 10-12 Tage.

Ein Schulter-Armverband muß in der Regel für 2 Wochen getragen werden. Bereits am 1.postoperativen Tag wird mit krankengymnastischen Bewegungsübungen begonnen. Zur nachstationären krankengymnastischen Behandlung wird jedem Patienten ein ausfühliches speziell auf ihn bezogenes Nachbehandlungsschema mitgegeben.

Das Behandlungsziel besteht in einer möglichst freie Beweglichkeit nach 8-10 Wochen.