Fingerarthrose

Mit zunehmendem Lebensalter kommt es bei allen Menschen zum Verschleiß des Gelenkknorpels (Arthrose) an den Fingergelenken. Dies führt zu einer Bewegungseinschränkung, zur Verdickung der Gelenke und in wenigen Fällen auch zu stärkeren Schmerzen. Aufgrund einer erblichen Vorbelastung kann bei einigen Patienten die Arthrose frühzeitig und schneller fortschreitend auftreten.

 

Therapie:

Eine ursächliche Therapie ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht verfügbar. Die Therapie ist im Wesentlichen konservativ, das heißt ohne Operation. Dabei ist die regelmäßige Bewegung der Gelenke das wichtigste Standbein. Besonders geeignet sind Bewegungsübungen der Hände im lauwarmen Handbad (Waschbecken) mit einem durchblutungsfördernden Badezusatz. Weitere Möglichkeiten der Therapie sind Kortisonspritzen um die begleitende Entzündung und damit den Schmerz vorübergehend zu beklämpfen. In schwereren Fällen kann auch die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Diclofenac oder Ibuprofen angezeigt sein. Sollte damit der Schmerz nicht in den Griff zu bekommen sein, können vor allem die Endgelenke der Finger ohne großen Funktionsverlust im Rahmen einer kurzen, ambulanten Operation versteift werden.