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Hydrozephalus

Die Arbeitsgruppe "Hydrocephalus" befasst sich mit der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Hydrocephalus-Patienten.

Dies beinhaltet sowohl

  • frühkindlicher Hydrocephalus

  • Fehlbildungsformen (Arnold-Chiari-Malformation, Dandy-Walker-Malformation)

  • Patienten mit V.a. einen Normal-Pressure-Hydrocephalus (NPH)


Was ist ein Hydrocephalus?
Unter einem Hydrocephalus versteht man eine Zunahme der normalerweise im Schädel und Rückenmarkskanal vorhandenen Nervenwassermenge. In der Regel führt dies zu einer Erweiterung der Ventrikel (Hirnkammern), wobei je nach Ursache des Hydrocephalus die einzelnen Hirnkammern unterschiedlich betroffen sein können.

Wie entsteht ein Hydrocephalus?
Ursache eines Hydrocephalus ist ein Ungleichgewicht zwischen Liquorproduktion und Liquorresorption. Dieses Ungleichgewicht wiederum kann entstehen aufgrund eines Passagehindernisses auf dem Weg zwischen Produktion und Resorption oder durch eine reduzierte Resorptionsfähigkeit. Man unterscheidet zwischen einem chronischen und einem akuten Hydrocephalus. Während ein akuter Hydrocephalus lebensbedrohlich sein kann und sofort behandelt werden muß, ist die Operation aufgrund eines chronischen Hydrocephalus als elektiver (planbarer) Eingriff zu betrachten. Im Falle eines Tumors im Bereich des Ventrikelsystems oder im Falle einer Dysfunktion eines bereits bestehenden Shuntes kann ein seit längerem bestehender Hydrocephalus akut dekompensieren (entgleisen).

  Verantwortlich für den Inhalt: A. Peraud

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(Leitung)