Startseite » Behandlungsspektrum » Neuroonkologie Hirntumore

Neuroonkologie Hirntumore

Die Neuroonkologie befasst sich mit Tumorerkrankungen des Gehirns und Rückenmarks und den sie umgebenden Hüllen sowie Tumoren von peripheren Nerven. Die Diagnosestellung und Behandlung von Hirntumoren bei Erwachsenen und Kindern stellt dabei einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Hierfür stehen alle erforderlichen diagnostischen, operativen, konservativ-therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung.

Häufige neuroonkologische Krankheitsbilder sind:

  • Hirn- bzw. rückenmarkseigene Tumore (Gliome)

    • Glioblastome und deren Untergruppen (WHO Grad IV)

    • Anaplastische Gliome (WHO Grad III)

    • Niedrig-gradige Gliome (WHO Grad II)

    • Pilozytische Astrozytome (WHO Grad I)

  • Hirn- oder Rückenmarksmetastasen bei unterschiedlichen Krebserkrankungen

  • Tumore der Nervenscheiden (Neurinome/Schwannome)

  • Tumore der Hirn- und Rückenmarkshaut (Meningeome)

Die Behandlung neuroonkologischer Erkrankungen erfolgt in einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Kollegen der Neurologie, Neuropathologie, Radioonkologie, Nuklearmedizin, Neuroradiologie und des Europäischen Cyberknife-Zentrums. Ziel ist es dabei, entsprechend geltender internationaler klinischer und wissenschaftlicher Standards, für jeden Patienten das für ihn beste Therapiekonzept festzulegen (sog. „personalisierte Medizin“). Neben den nachgewiesenermaßen hilfreichen Therapiemaßnahmen werden daher auch aktuelle klinische Studien zu den unterschiedlichen Erkrankungen angeboten. Im Rahmen regelmäßiger Nachsorgeuntersuchungen werden die Patienten in unserer Klinik nicht nur neuroonkologisch langfristig beraten sondern auch psychoonkologisch betreut. Zur optimalen Koordination der Behandlung finden wöchentliche interdisziplinäre Konferenzen (Neuroonkologisches Tumorboard, Radiochirurgische Fall-Konferenz) mit Vertretern der oben genannten Kliniken statt. Hier können auch Patientenanfragen oder Fallvorstellungen von Kollegen gemeinsam diskutiert werden. Zudem werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen angeboten, in denen sich Kollegen und Patienten zu aktuellen Standards und neuen Therapiekonzepten informieren können.

 

  Verantwortlich für den Inhalt: F. W. Kreth, O. Schnell