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Zugang zu den Netzen der Fakultät und des Klinikums

Allgemeines

Das IP-Netzwerk der medizinischen Fakultät wird vom Referat für Medizin- und Kommunikationstechnik, Fachbereich Kommunikationstechnik des Klinikums, zentral für alle Einrichtungen betrieben. Der Zugang zum IP-Netzwerk kann kabelgebundenen (flächendeckend), sowie nicht-kabelgebunden (WLAN, derzeit nicht flächendeckend) erfolgen.

Zur Verfügung gestellt wird:

  • das Medizinische Versorgungsnetz (Intranet des Klinikums)
  • das Wissenschafts- und Forschungsnetz (Teil des Münchner Hochschulnetz)

Für die Nutzung eines der angebotenen IP-Netze muss das Netzwerkgerät zentral registriert werden.

Clientkonfiguration

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

DHCP ermöglicht die zentrale Zuweisung der Netzwerkkonfiguration, sowie der wichtigsten Dienste (z.B. DNS) an den Client. Dadurch entfällt beim Benutzer die manuelle und fehleranfällig Konfiguration des Clients. Zudem können Änderungen der Konfiguration zentral vorgenommen werden, was eine Netzumstrukturierung wesentlich einfacher macht.

DHCP steht im Netz der medizinischen Fakultät grundsätzlich flächendeckend zur Verfügung. Wir empfehlen allen Benutzern, ihre Clients nicht lokal, sondern über DHCP zu konfigurieren. Bei Windows müssen Sie unter den TCP-Eigenschaften Ihres Netzwerkadapters folgende Einstellung vornehmen:

Eigenschaften TCP/IP

Der DHCP-Server erkennt den Client anhand der MAC-Adresse der Netzwerkkarte. Deshalb muss diese zentral in einer Datenbank hinterlegt werden (s.u.).

Das Netzwerk der medizinischen Fakultät ist in viele Subnetze segmentiert. Damit kann eine bestimmte IP-Adresse immer nur an einer geringen Anzahl von Netzwerkdosen funktionieren. Wenn der Client im Gesamtnetz in verschiedenen Räumen betrieben werden soll, muss er vom DHCP-Server immer eine geeignete IP-Adresse beziehen.

dynamisches DHCP

Bei der Verwendung von dynamischem DHCP erhält der Client immer die für ihn passende Netzwerkonfiguration, egal wo er sich gerade befindet. Diese Einstellung ist für die meisten Arbeitsplätze emfpehlenswert.

statisches DHCP

Bei der Verwendung von statischem DHCP erhält der Client immer die gleiche IP-Adresse. Damit ist der Client nicht mehr mobil und kann nur noch an der gemeldeten Netzwerkdose betrieben werden. Bei Umzügen muss rechtzeitig ein Antrag gestellt werden.
Diese Einstellung ist für Server empfehlenswert.

Hinweis: In beiden Fällen wird der Client in den Netzwerkeinstellungen für DHCP, wie oben beschrieben, konfiguriert. Die Unterscheidung ob es sich um einen "statischen" oder "dynamischen" DHCP-Client handelt wird in der Geräte-Datenbank über die Serviceklasse vorgenommen ("MedVer/Wifo statisch" bzw. "MedVer/Wifo dynamisch").

DNS-Einträge

Bei statischem DHCP werden die DNS-Einträge automatisch vorgenommen. Der Client erhält eine feste Zuordnung von IP-Adrese und DNS-Namen. Der DNS-Name setzt sich aus dem Gerätenamen, der Subdomain für die Einrichtung und dem Suffix med.uni-muenchen.de zusammen.

Bei dynamischem DHCP gelten derzeit folgende Richtlinien:

Medizinnetz

Der Client muss bei der Registrierung am DHCP-Server seinen vollständigen Namen (FQDN) liefern (s.a. Hinweis zu "falsche Namen im DNS bei DHCP"). Dieser Name wird dann ins DNS eingetragen. Clients, die keinen korrekten Namen liefern, dürfen nicht mit dynamischem DHCP betrieben werden.

Wissenschaftnetz

Es wird immer ein dynamisch generierter Name in das DNS eingetragen.

Geräteanmeldung

Alle Clients müssen vor der Inbetriebnahme am Netz in einer zentralen Datenbank angemeldet werden. Dort werden grundlegende Angaben zum Typ des Clients (Server/PC/Mac, etc.), zum verantwortlichen Benutzer und zur gewünschten Netzkonfiguration hinterlegt.
Neuanträge und Änderungen können nur von den jeweiligen EDV-Beauftragten vorgenommen werden.
Der Geräteantrag ist im Intranet des Klinikums unter http://home.info.med.uni-muenchen.de verfügbar.

Gastzugang

Für die kurzfristige Registrierung von Clients im Wissenschaftsnetz können Sie unter https://thor.med.uni-muenchen.de/logon einen Gastzugang registrieren. Dieser ist für 7 Tage gültig. Sollten Sie den Client länger betreiben wollen, müssen Sie über Ihren EDV-Beauftragten einen Geräteantrag stellen.

Netz-Service-Anträge

Der Netz-Service ist das jeweilige Subnetz, das an einer bestimmten Netzwerkdose angeboten wird. Im wesentlich kann dabei zwischen dem Medizinischem Versorgungsnetz und dem Wissenschafts- und Forschungsnetz unterschieden werden. Innerhalb dieser beiden, großen Netze existieren noch mehrere Spezialnetze. Damit ein Client an einer Netzwerkdose betrieben werden kann, muss die Netzwerkdose zu der Konfiguration des Clients in der Gerätedatebank passen:

Service an Netzdose

Nutzung nur möglich mit Schnittstellen-Serviceklasse

MedVer MedVer Dynamisch

MedVer Statisch (beschränkt auf bestimmte Netzdose)

WiFo

WiFo Dynamisch

WiFo Statisch (beschränkt auf bestimmte Netzdose)

WiFo nur Statisch WiFo Statisch (beschränkt auf bestimmte Netzdose)
MedVer nur statisch MedVer Statisch (beschränkt auf bestimmte Netzdose)

Richtlinien

Für den Betrieb eines Gerätes an den Datennetzen der Medizinischen Fakultät gelten die Benutzungsrichtlinien für Informationsverarbeitungssysteme der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Diese werden ergänzt durch die Richtlinien für den Betrieb eines Gerätes an den Datennetzen der Medizinischen Fakultät der Universität München.