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Historischer Rückblick - Ziemssenstr. 1

Die Medizinische Klinik Innenstadt, in der Bevölkerung auch unter dem Namen "Ziemssenklinik" bekannt, versteht sich als Nachfolgerin des am 1. September 1813 eröffneten Allgemeinen Krankenhauses. Dieses Datum markiert für München den Beginn einer naturwissenschaftlich orientierten Medizin, die von Anfang an allen Bürgern unabhängig von ihrer sozialen Stellung dienen sollte. Mit dem Umzug der Universität von Landshut nach München im Jahre 1826 wurde das Allgemeine Krankenhaus zur Universitätsklinik, die auch nach der Eröffnung des Klinikums Großhadern 1976 - nunmehr unter dem Namen "Medizinische Klinik - Innenstadt" in ihrem angestammten Gebäude an der Ziemssenstraße 1 verblieb.

Vor dem Hintergrund zunehmender Spezialisierung der Inneren Medizin in Teilgebiete wird an der Medizinischen Klinik in engem Verbund mit der Medizinischen Poliklinik die Innere Medizin in ihrer Gesamtheit auf höchstem Niveau in Weiterbildung, Lehre, Forschung und ambulanter sowie stationärer Krankenversorgung betrieben.

Die klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte der Medizinischen Klinik sind die Teilgebiete Endokrinologie und Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Hämostaseologie, Pneumologie, Psychosomatik, klinische Pharmakologie und Intensivmedizin. Die komplementären Teilgebieten werden von der Medizinischen Poliklinik abgedeckt. Damit ist die Medizinische Klinik eine der wenigen Universitätkliniken mit einem breiten Spektrum an Spezialgebieten; ein Umstand der vor allem unseren Patienten aber auch den auszubildenden Ärzten zum Vorteil gereicht.

Nach der Fusion der Klinika Innenstadt und Großhadern wurde die Struktur der Inneren Medizin am Standort Innenstadt neu geordnet: es ist geplant, die Medizinische Klinik Innenstadt und die Medizinische Poliklinik Innenstadt im Laufe der nächsten Jahre unter dem Dach des grundlegend renovierten Ziemssenblocks auch räumlich zusammenzuführen.